Wettersteinwand

2482 Meter

Wettersteingebirge

31. Oktober 2016

Autoren: Roman & Jürgen

 

Beschreibung:

Die Wettersteinwand (2482 Meter) ist der höchste Punkt des gleichnamigen Seitenarms des Wettersteingebirges. Der Anstieg über die Südseite auf Rotplattenspitze (2399 m) ist sehr schwierig zu finden und erfordert viel Geduld und Orientierungsvermögen. Der Abstieg erfolgt über die Mittagsscharte auf einem anderen Weg. Die Aussicht ist grandios, der Gipfel selten besucht. Dementsprechend beeindruckend ist die Tour.

 

Schwierigkeitsgrad: schwierig (weglos/schwierig zu finden/T5/I)

Bis zur Jagdhütte (ca. 1700 hm) steile Waldwege, die schwierig zu finden sind. Ab der Jagdhütte gute Steigspuren. Am Weg zum Gipfelgrat kurze Kletterstellen. Abstieg im Gehgelände durch das Nachbarkar.

 

Dauer: 6 Stunden

Höhenmeter: 1472 Meter

Kilometer: 11,5 Kilometer

 

Parkplatz:

Kostenlose vereinzelte Parkplätze in Lochlehn bei Leutasch.

 

Einkehrmöglichkeiten:

Keine Einkehrmöglichkeiten am Weg. Es gibt auch keine Wasserstellen.

 

Landschaft:   ********* (9/10)

Kondition:         ******* (7/10)

Anspruch:          ******* (7/10)


Download
gpx-Datei Wettersteinwand
Wettersteinwand.gpx
GPS eXchange Datei 238.7 KB



Unser einsames Ziel: ein Blick von der Wettersteinwand (2482 m) auf Leutasch.

Wir beginnen unseren Weg in Lochlehn bei Leutasch auf einer Forstraße nördlich der Autostraße. Mehr Infos? Können wir kaum liefern. Es ist ein Irrgarten, der auf uns wartet. Ein wenig Hilfe könnte der gpx-Track (Download siehe oben) liefern.

Auch wir haben versucht, uns mittels GPS-Gerät durch den Wald zu kämpfen. Steig ist kaum einer vorhanden.

Steigspuren tauchen auf und verschwinden wieder. Die Jäger müssen hier einen guten Spürsinn haben.

Eine Gravierung im Baum, eine Liebesbekundung? Egal - es ist auf jeden Fall ein Hinweis, dass wir richtig sind.

Jürgen im Anstieg - ein guter Hinweis: Das Gelände geht über in steile Wege entlang der Felsen. Auch Steigspuren sind auszumachen.

Und auf einmal ist er der: ein gut erkennbarer Steig. Der Weg hierher war ein Wirrwarr, aber langsam löst sich alles auf. Vorsicht ist aber geboten! Das Gelände ist steil.

Die erste Jagdhütte! Ein kleiner Gipfelsieg für uns. Von hier an ist die Orientierung bis zum Gipfel kein Problem mehr.

Der Stieg führt in nordöstlicher Richtung im einfachen Gehgelände bergauf.

Jürgen am Traumaussichtsplatz der zweiten Jagdhütte. Es war gar nicht einfach, ihn da wieder wegzubekommen.

Es geht auf klar erkennbaren Steigspuren in östlicher Richtung um den Raukopf herum.

Danach steigen wir direkt bergan - alles gut gehbar.

Auf gut 1850 Meter neben dem Raukopf ergibt sich der Blick auf den restlichen Aufstiegsweg zur Rotplattenspitze. Es geht rechts Richtung Kamm und dann hinauf auf den Grat.

Eine kurze Pause - Jürgen nutzt die Zeit, um ein paar Geschäfte zu erledigen...

Es geht im steilen Wiesen- und Schrofengebiet aufwärts. Hinten zeigt sich der Raukopf.

Unterhalb des Grates ziehen wir auf einfachen, aber rutschigen Wegen bergan. Im Hintergrund zeigt sich die Arnspitzen-Gruppe.

Nach der Querung kommen wir an den Grat und können direkt zur Rotplattenspitze aufsteigen, die sich hier zeigt.

Der Grat zur Rotplattenspitze.

Der Weiterweg von der Rotplattenspitze zur Wettersteinwand bleibt im selben Ton wie bisher - Aufmerksamkeit ist notwendig, dann ergeben sich keine Probleme.

Ein Blick zurück auf den Grat, dahinter die Soierngruppe.

Das Ziel ist erreicht: die Wettersteinwand (2482 Meter). Das Gipfelbuch (Danke an ADI von hikr) ist ein kleines Manuskript mit wenigen Einträgen.

Wir marschieren wieder zurück zur Rotplattenspitze und steigen dann ostwärts in Richtung Mittagsscharte und Kar ab.

Wir wählen die direkte Linie im I. Kletter-Gelände. Unten zeigen sich Latschen, dort beginnt dann ein Jägersteig, der uns heimwärts führt.

Jürgen im unteren Teil des Abstieg-Kars - oben die Wand, die wir abgestiegen sind.

Ein Jägersteig tut sich auf, dem wir folgen.

Ein Blick zurück auf den Jägersteig, der mal steil, mal weniger steil bergab führt.

Wir kommen in den Wald, durch den wir immer in direkter Linie Richtung Forstraße absteigen. Der Weg ist nicht einfach zu finden, ein GPS-Gerät daher umso wichtiger.

Ein Rückblick auf den Weg aus dem Kar. Wir sind zurück am Parkplatz.


Diashow



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