Rad-WM-Strecke rund um Innsbruck

mit Stefan Denifl

 Distanz: 29,0 Kilometer

Höhenmeter: 788 Meter

Mit auf Tour: Österreich-Radrundfahrt-Sieger Stefan Denifl

 

Beschreibung:

 

Im September wartet mit der Rad-Weltmeisterschaft (22. bis 30.9.) das bisher größte Ereignis dieser Art auf Tirol. Die Schätzungen, wie viele Zuschauer vor Ort sein werden, gehen weit auseinander, lassen einem aber jedes Mal aufgrund der zu erwartenden Kulisse den Atem stocken.

  

Fast fünf Monate vor dem Startschuss erkundete Hikalife die Strecke rund und durch Innsbruck, die im Zuge des großen WM-Höhepunkts, dem Herren-Straßenrennen (30.9.), sechsmal gefahren wird - inklusive einer Schleife mit dem Finale durch die bis zu 28 Prozent steile "Höttinger Höll".

 

Dabei sind wir nicht allein: Stefan Denifl, Österreichs im letzten Jahr erfolgreichster Radrennfahrer, begleitet uns. Der 30-jährige Fulpmer gewann im Vorjahr die Österreich-Radrundfahrt, holte sich zudem einen Tagessieg bei der spanischen Vuelta, einer der größten Rundfahrten der Welt.

 

Aufgrund der Baustellen (Riedgasse, etc.) ist unsere Runde zwangsweise nicht vollständig. Wir starten beim Tivoli-Stadion, machen uns über Aldrans und Lans in Richtung Patscherkofel-Talstation. Danach sausen wir über Igls und Vill zurück zum Tivoli-Stadion, quer durch die Stadt und dann rauf zur "Höttinger Höll", dem Steilstück, das zum Gramartboden und später zur Hungerburg führt. Auf der Höhenstraße führt der Weg dann zurück. Insgesamt zeigt der Zähler: 29,0 Kilometer und 788 Höhenmeter.

 

Das Fazit von Stefan Denifl:

"Das ist einer der schwierigsten WM-Kurse, die es gibt. Das Rennen wird sich wohl vor dem Finale auf der Schleife über Lans entscheiden. Der Schlussanstieg zur Hungerburg ist sehr anspruchsvoll. Das wird auch für die besten Fahrer ungemein anstrengend, da gibt es nur wenig Vergleichbares."

"Am Schluss werden viele schieben oder tragen müssen, das wird ein spannendes Finale", sagt Denifl im steilsten Stück, wo wir 6 km/h fahren, und ergänzt: "Viel schneller werden die hintennach auch nicht mehr sein."

Und die beste Stelle für einen Schlussangriff bei der WM? "Erst nach dem steilsten Stück am Gramartboden. Danach geht es noch mit ein paar kleinen Anstiegen weiter. Da werden es die Fahrer noch ein letztes Mal probieren."

 

Anmerkung:

Diese Tour entstand im Rahmen eines Artikels für die Tiroler Tageszeitung.

 

Fotos zum Teil: Michael Kristen/www.kristen-images.com/TT 




Eine besondere Ehre: Mit Ö-Tour-Sieger Stefan Denifl in der Höttinger Höll.

 

Wir starten beim Tivoli-Stadion  und machen uns von dort auf die doch durchgehend moderat steile Runde am Schloss Ambras vorbei stets auf der Hauptstraße nach Aldrans, Lans und weiter nach Patsch.

 

Schöne Kulisse - und ein WM-Hotspot für Zuschauer ist vor der Apotheke in Aldrans.

 

Am Patscherkofel vorbei wartet beim Grünwalder Hof nach gut 550 Höhenmeter mit ca. 1040 m der höchsten Punkt der Runde.

 

Danach rauschen wir über Igls runter und (durch Baustellen bedingt) in direkter Linie zur steilen Höttinger Höll. Hier ist Stefan Denifl bereits im anspruchsvollen Schlussstück mit etwa 28 Prozent Steigung. (Foto: Michael Kristen)

 

Im Windschatten fährt es sich besser. Vom Gramartboden und der Hungerburg geht es dann wieder über die Abfahrt auf Höhenstraße zurück nach Innsbruck.



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