Skitour Grafmartspitze

Tuxer Alpen

2720 Meter

5. Februar 2019

Autor: Jürgen

Mit auf Tour: Nelli

 

Beschreibung:

Von den Grünhöfen oberhalb Navis (1.510m) am Forstweg Richtung Peeralm und über die Skiroute durch den Bergwald zu einem Forstweg (ca. 1.800m). Flach hinein in den Kessel der Grünbergalm und über den Steilhang zur Ochsnerhütte (2.265m). Oberhalb Drehung auf Ost und über flache Stufen zum Sattel nahe der Grafmartspitze und zum Gipfel (2.720m). Abfahrt wie Aufstieg. 

  

Schwierigkeitsgrad: wenig schwierig (WS). Der lange Hang bei den Grünbergalmen hat stellenweise >30° und benötigt sichere Verhältnisse. Der steile Weiterweg zur Grünbergspitze ist ebenso nur bei sicheren Verhältnissen anzuraten. 

   

Schnee- und lawinenkundliche Erfahrung nötig. Für aktuelle Verhältnisse die Informationen des Lawinenwarndiensts beachten. 

 

Dauer: 4:00 Stunden

Höhenmeter: 1.210 Meter

 

Parkplatz:

Grünhöfe 

 

Einkehrmöglichkeiten:

Peeralm

 

Landschaft:    ******** (8/10)

Kondition:        ******* (6/10 - je nach Schneelage)

Anspruch:         ******* (5/10)



Nelli in Siegerpose auf der Grafmartspitze (2.720m) in den wunderschönen Tuxer Alpen. Im Hintergrund das tiefverschneite Karwendel, ringsum alles Blau und Weiß. 

 

Ein Haufen Schnee in Navis. Wir legen auf 1.510m bei den Grünhöfen los. Zu später Mittagsstund' ist hier unter der Woche nix mehr los, die meisten sind schon wieder heruntergekommen.

 

Nelli strahlt mit der Sonne um die Wette.

 

Wir kürzen den Forstweghatscher über die steile Skiroute durch den Wald ab, schon früh sehen wir den Talkessel der Grünbergalm. Unsere Route führt uns eher linkshaltend, später nach rechts (östlich) eindrehend zur ganz rechts markant erscheinenden Grafmartspitze. Anfangs hatten wir auch noch mit der Grünbergspitze geliebäugelt.

 

Tiefwinterlicher Anstieg durch den Wald. 

 

Auf ca. 1.800m halten wir uns entlang der ausgeschilderten Skiroute zum "Grünberger". Alternativ könnte man auch zum Wetterkreuz und weiter zum Pfoner Kreuzjöchl (siehe Romans Tour aus dem Arztal) oder zur reizvollen Seeblesspitze gehen.

 

Traumhaft. Hinter uns der Kamm mit der Schafseitenspitze

 

Noch mache ich den Schrittmacher, Nelli zündet aber bald den Turbo.

 

Den Talkessel überwindet man mit ein paar Spitzkehren, der Hang hat an der steilsten Stelle nicht ganz 35°.  

 

Von links empfängt uns eine große Menge von Abfahrtsspuren vom Pfoner Kreuzjöchl, rechterhand tun sich mächtige Gleitschneerisse auf. 

 

Sonnencreme-Pflicht im Steilhang. Für Anfang Februar schon ziemlich warm, die südexponierten Hänge haben einen leichten Stich bekommen.

 

Schattenspiel auf (fast) unberührten Hängen.

 

Da freue ich mich schon wieder auf Spätwintertouren!

 

Herrlicher Anstieg, etwa auf gleicher Höhe mit der Seapnalm (2.090m).

 

Die Kombination von Hitze und Anstollerei nagt ein bisschen an unserer Kondition.

 

Vor uns die Ochsnerhütte (2.265m).  

 

Noch ein Stück hinauf, dann dreht die Route auf Ost.

 

Da wechselt man doch gerne den Bürosessel mit den Tourenski.

 

Hallo Tuxer Hauptkamm - Kaserer (3.263m), Olperer (3.476m), Fußstein (3.380m), Schrammacher (3.410m).

 

Die letzten 300 Höhenmeter im gutmütigen Gelände. 

 

Am Sattel zwischen Grünberg- und Grafmartspitze. 

 

Wir checken kurz den Anstieg zur Grünbergspitze und beschließen, es mit der Grafmartspitze gut sein zu lassen. Auf schattige und zudem windige Stapferei haben wir heute keine Lust. 

   

Daher noch die letzten 100 Meter hinauf zur ... 

 

... etwas windgeschützteren Grafmartspitze (2.720m). 

 

Schön, dass wir es nach einiger Zeit wiedermal zu einer Tour geschafft haben!

 

Kalt isses, also schnell ein paar Fotos geknipst.

 

Blick über die Tuxer mit Lizumer Reckner & co.

 

Da holt man sich doch gerne ein paar kalte Finger. 

 

Gr. Bettelwurf mit seinen schönen Anstiegen.

 

Nach ausgiebigem Rundblick rein ins nächste Vergnügen.

 

Beste Verhältnisse.

 

Einfahrt in den steileren Teil.

 

Auf einem etwa 100 Meter breiten Höhenband hatte es eine leichte Schmelzkruste. Nelli hat ihre Brez'n genossen :)

 

Möglichst ostseitig bleibend kommen wir pulvrig runter.

 

Naviser Kreuzjöchl in seiner vollen Abendsonnenpracht.

 

Bei dieser Schneelage probieren wir die Abfahrt durch den Graben, was uns noch ein paar schöne Pulverschwünge beschert.

  

Problemlos das steilere Gelände runter. 

 

Ausgespuckt auf die Rodelbahn in unmittelbarer Nähe der Peeralm.

 

Zurück geht's am Forstweg, wo eine wunderbare Hochwinter-Nachmittagstour ihr Ende findet. Navis bietet einfach ein unerschöpfliches Revier für Klassiker.  

 


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