Skitour Morgenkogel & Morgenköpfl

Tuxer Alpen

2607 Meter

2. März 2016

Autor: Roman & Jürgen

 

Beschreibung:

Die Runde über das Morgenköpfl (2216 Meter) auf den Morgenkogel (2607 Meter) mit Abfahrt ins Viggartal ist die schönere Variante, um den bekannten Berg der Tuxer Alpen mit Ski zu besteigen. Unsere Tour beginnt bei einem kleinen, gekennzeichneten Parkplatz in Oberellbögen und führt durch den dichten Niederstraßer Wald hinauf zum Hühnrbichl und mit leichter Klettereinlage zum Morgenköpfl. Danach geht es vorbei am Überfallgründ (2302 Meter) hinauf zum Morgenkogel und dann mit schöner Abfahrt nordseitig wenig steil hinunter ins Viggartal und zurück zum Parkplatz.

Roman hat einen Teil der Runde im Sommer als Trailrun absolviert.

  

Schwierigkeitsgrad: wenig schwierig (WS)

Aufstieg zum Morgenköpfl meist im Wald - oben nur am Gipfelaufstieg mehr Vorsicht notwendig. Übergang zum Morgenkogel relativ sicher. Aufstieg zum Morgenkogel relativ flach und meistens abgefahren. Bei guter Spurwahl in der Abfahrt kaum gefährlich.

  

Schnee- und lawinenkundliche Erfahrung nötig. Für aktuelle Verhältnisse die Informationen des Lawinenwarndiensts beachten. 

 

Dauer: 5 Stunden

Kilometer: 19,2 Kilometer

Höhenmeter: 1391 Meter

 

Parkplatz:

Kostenfreie Parkplätze in Oberellbögen (ca. 1220 Meter).

 

Einkehrmöglichkeiten:

Meißner Haus (1707 Meter) - kleiner Umweg und anderer Abfahrts-Weg

 

Landschaft:       ******** (8/10)

Kondition:           ******* (7/10 - je nach Schneelage)

Anspruch:               ***** (5/10)



Jürgen am Grat des Morgenköpfls (2216 Meter) mit Blick zum Morgenkogel (2607 Meter).

 

Gestartet wird nach dem leichten Neuschnee der Vornacht bei diesem kleinen gebührenfreien Parkplatz in Oberellbögen. Wir halten uns vorerst auf der Forststraße.

 

Noch zeigt sich der Tag von seiner lieblichen Seite - aber leider wird das Wetter nicht besser. Ampferstein und Marchreisenspitze zeigen sich links, davor das Jochkreuz, rechts davon die Nockspitze und das Spitzmandl

 

Die Forststraße zur sommerlich bewirtschafteten Profeglalm ist schon angespurt - es werden kurz unsere einzigen Spuren bleiben.

 

Ansonsten heißt es für uns: Spuren, was das Zeug hält. Anfang bleiben wir etwa am Sommerweg durch den Wald.

 

Aber wer spurt nicht gern, wenn er so eine Landschaft vor sich hat? Auf gut 2000 Metern kommen wir aus dem Wald heraus und halten auf den Hühnerbichl zu.

 

Jürgens gute Laune hält und hält und hält...

 

Die Gipfelstange markiert den Hühnerbichl, den kleinen westlichen Kammausläufer.

 

Am Hühnerbichl vorbei taucht das Morgenköpfl als kleiner Zacken auf.

 

Wie so oft ist der windige Kamm auch heute gut abgeblasen - die Schneeschicht ist nur dünn. Am Schluss ist kurz ein Skidepot und ein wenig Wandern angesagt.

 

Der Ausblick auf dieser bisher ruhigen Runde stimmt auf mehr ein - hier der Patscherkofel.

 

Roman und Jürgen am windigen Morgenköpfl (2216 Meter).

 

Der Föhnschleier wird sich nicht mehr lichten - gegenüber zeigt sich der flache Kamm des Pfoner Köpfls, der als ruhige Skitour zum Pfoner Kreuzjöchl führt.

 

Es geht am windgepressten März-Schnee mit leichter Schneeauflage am schönen Kamm weiter.

 

Und da ist auch schon der Morgenkogel.

 

Das Inntal rückt in die Ferne.

 

Am Überfallgründl angelangt - schon mächtig abgeblasen hier.

 

Ein kleine Gedenkkreuz.

 

Auf den Schneefeldern kämpfen wir uns zum Gipfel hoch, möglichst ohne jetzt noch Kratzer in die Ski zu machen.

 

Jürgen ist nicht mehr zu bremsen - der Wind leider auch nicht.

 

Und nach dem flachen und relativ sicheren Weg hier rauf fädelt sich ein tolles Panorama auf - die Kalkkögel rechts in ihrer ganzen Pracht, mittig Serles und Habicht, links der Pflerscher Tribulaun.

 

Am Morgenkogel (2607 Meter).

 

Lange harren wir nicht aus - Jürgen macht sich gut vermummt an die Abfahrt.

 

Noch ein Blick ins Karwendel - rechts vorne zeigen sich Viggarspitze und Neunerspitze.

 

Dann geht's an die Abfahrt - wir halten uns an den Markierungsstangen Richtung Viggartal, zweigen dann aber alsbald auf eine teils flache Forststraße ab, die zurück zum Parkplatz führt.

 

Jürgen lässts noch mal stauben im unverspurten Neuschnee - eine schöne Morgenrunde am Morgenkogel findet damit schon bald ihr Ende.

 



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