Skitour Niedererberg

Stubaier Alpen

2196 Meter

26. März 2018

Autor: Roman

 

Beschreibung:

In direkter Nachbarschaft des Sattelbergs, dem Skitouren-Einsteiger-Paradies, steht der Niedererberg (2196 Meter) etwas abseits des Rampenlichts in zweiter Reihe. Zu Unrecht. Vor allem für all jene, die mehr Ruhe bevorzugen. Von Vinaders aus sind gut 400 Höhenmeter im Aufstieg auf Forststraßen und Waldwegen. Danach geht es ab ins freie Gelände und das hat es mit den schönen Osthängen auch in sich. Variationen gibt es genügend - etwa die Abfahrt nach Westen oder der Weiterweg zum Fradersteller. Ich für meinen Teil fahre jedoch auf dem Aufstiegsweg ab.

Anm.: Ich musste die Tour zeitbedingt 50 Höhenmeter unter dem Gipfel abbrechen - das Gipfelbild stammt von meiner Sattelberg-Niedererberg-Runde im April 2015.

 

Schwierigkeitsgrad: einfach (L+)

Von Vinaders auf Waldwegen und Forststraßen der Niedererbergalm bis ca. 1600 hm - ab hier durch Waldschneisen und freie Wiesen ostseitig bergauf. Vorsicht: Einige Hänge sind steiler und bei schlechten Verhältnissen im Auge zu behalten.

 

Schnee- und lawinenkundliche Erfahrung nötig. Für aktuelle Verhältnisse die Informationen des Lawinenwarndiensts beachten. 

  

Dauer: 3 Stunden

Distanz: 10,6 Kilometer

Höhenmeter: 920 Meter

 

Parkplatz:

Kostenfreie Parkplätze bei der Kirche in Vinaders (ca. 1250 m).

 

Einkehrmöglichkeiten:

Am Weg keine.

Gasthaus Vinaders (ca. 1240 m) am Ausgangspunkt.

 

Landschaft:      ********* (8/10)

Kondition:                  **** (4/10 - je nach Schneelage)

Anspruch:                    **** (4/10)



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Am abgewehten Kamm des Niedererbergs (2196 Meter).

 

Los geht's über den Weg zur Niederbergeralm, der hier bereits beschildert ist.

 

Start ist beim Parkplatz vor der Kirche in Vinaders im Obernbergtal. Noch sieht das Wetter so aus, als würde es gut bleiben.

 

Der kleine Weg neben dem Griebenbach - schon gut gespurt nach einem stark besuchten Wochenende. Die meisten Spuren zweigen aber später zum Sattelberg ab.

 

Hier wird wohl nicht mehr lange Schnee liegen.

 

Bei der kleinen Brücke quere ich hinauf zur Forststraße.

 

Der Weg ist auch ohne Spuren nicht wirklich zu verfehlen.

 

Vinaders mal anders? Egal, auf ca. 1600 Metern führt der Pfad über den Bach ins freie Gelände.

 

Leider ist die Schlechtwetterfront aus dem Norden schneller da als angekündigt. Das Nösslachjoch verschwindet langsam. Es wird später zwar noch einmal besser, aber fürs Erste ist Schneefall angesagt. Aber wie so oft am Brenner zeigt sich: Nordwind ist besser als Südwind.

 

Schöne Abfahrtswege, weniger verspurt als es hier aussieht.

 

Ab und an wird es steiler, aber nicht wirklich gefährlich bei guter Schneelage.

 

Über dem Brenner-Grenzkamm reißen die Wolken noch einmal kurz auf.

 

Schon knapp unter dem Kamm.

 

Ein Rückblick auf das Aufstiegsgelände.

 

Und dann bin ich auf ca. 2050 Metern oben am Kamm - und der ist stark abgeblasen.

 

Zudem setzt der starke Schneefall ein - der Wind hält sich aber in Grenzen.

 

Auf gut 2100 Metern, es ist nicht mehr weit. Ich muss hier aus Zeitgründen aber umdrehen.

 

Deshalb ein Archiv-Foto von meiner Schneeschuh-Tour im April 2015: Der Niedererberg (2196 m).

 

Danach mache ich mich an die tolle Abfahrt, die mit tragfähigem Harsch, Pulver und Bruchharsch alle morgendlichen März-Kapitel durchspielt.

 

Ein schönes Gelände.

 

Und zurück auf der Forststraße, der ich bis Vinaders folge. Ein netter kleiner Morgen-Ausflug.



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