#465 Skitour Kreuzeck, Garmisch

 

Sichere Alternative mit Aufstiegsroute

 

Mit großteils eigener Spur abseits der Pisten durchs Skigebiet - so kann man sich die Skitour auf das Kreuzeck (1651 Meter) im Wettersteingebirge von Garmisch-Partenkirchen (708 m) aus gefallen lassen. Dabei gibt es für die nicht ganz 1000 Höhenmeter etliche Varianten - eine davon führt von der Kreuzeckbahn-Talstation durch den Wald zur Toni-Hütte (1056 m) und dann wechselweise auf der Skiroute und einem eigenen Skitouren-Pfad zum Kreuzeck.

 

Die Skitour ist einfach (L).

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#464 Winter-Runde Wank - Eckenberg

Hoch über Garmisch-Partenkirchen

 

Verlockend schön ruht im Winter der sonst so beliebte Wank (1780 Meter) über Garmisch-Partenkirchen. Relativ selten begangen ist dabei die winterliche Lauf-Runde über den Eckenberg (1749 m/auf anderen Karten auch als Ameisberg eingezeichnet) zum Wank mit dem bewirtschafteten Wankhaus (1780 m). Der erfolgt Abstieg über den klassischen Südsteig. Je nach Schneelage sind Schneeschuhe unerlässlich.

 

Die Winter-Tour ist wenig schwierig (T2/WT2).

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#463 Skitour Rofan "Hinter dem Ebner Joch"

Pulvern hinter dem Ebner Joch

 

Die Südseiten des Rofan bieten abwechslungsreiches Tourengelände in herrlicher Landschaft. Auf kleinem Raum wechseln vielbegangene Routen, wie die Tourenautobahn zur Rofanspitze mit der beliebten Talabfahrt nach Wiesing, mit einsamen Anstiegen wie das große Kar “hinter” dem Ebner Joch hinauf zum Schichtenhals. Des Tourengehers Lohn ist gewiss.

 

Die Tour ist ziemlich schwierig (ZS).

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#462 Skitour Hinterer Daunkopf

Aussichts-3000er am Stubaier Gletscher

 

Als relativ einfacher 3000er wird der Hintere Daunkopf sowohl von Ötztaler Seite von der Amberger Hütte oder als auch von der Mutterbergalm im hintersten Stubaital gerne mit Ski angegangen. Die Tour wird oft und gern schon im früheren Winter gemacht, wenn der Andrang der Skifahrer noch nicht allzu groß ist. Reizvoll ist die Rundtour mit Zustieg über die einsame Glamergrube und die Abfahrt über die markierte Skiroute durch die Wilde Grube.

 

Die Tour ist wenig schwierig (WS).

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#461 Winter-Tour Männlichen

Zwischen Grindelwald und Wengen

 

Oberhalb des Lauterbrunnetals gibt es neben dem berühmten Lauberhn (2472 m) noch einen zweiten bekannten Gipfel mit imposantem Namen: der Männlichen (2343 m). Der Skigebiets-Gipfel in den Berner Voralpen zeigt weniger mit dem Blick auf das Tal als vielmehr auf die Eiger-Nordwand auf.

 

Die Tour ist einfach (WT1).

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#460 Skitour Birgitzköpfl von Götzens

Wald-Variante eines Klassikers

 

Skitouren- und Rodel-Zeit ist Hochzeit am schönen Birgitzköpfl (1982 Meter) in den nördlichen Stubauer Alpen. Eine abgelegene Variante führt jedoch von Götzens (868 m) aus durch den Oberen Wald zur Birgitzer Alm (1808 m) und weiter zum Gipfel und wahlweise zum Birgitzköpflhaus (2099 Meter). Von dort wartet die Abfahrt über die Pisten in Richtung Götzens.

 

Die Skitour ist leicht (L).

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#459 Winter-Tour Niederhorn via Waldegg - Beatenbucht

Hoch über dem Thunersee

 

Abseits des Winterrummels rund um Interlaken lädt das kleine, kaum befahrbare Skigebiet am Niederhorn (1963 Meter) für eine ruhige Trailrun- oder Wander-Runde in den Emmentaler Alpen ein. Los geht die an Kilometern intensive Tour in Waldegg kurz vor Beatenberg (1155 m), retour führt der Weg nach Beatenberg und je nach Lust und Laune nach Beatenbucht am Thunersee.

 

Die Winter-Wanderung ist einfach (WT1).

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#458 Winter-Runde Harder Kulm

Ruhiger Aussichtspunkt über Interlaken

 

Steht die Standseilbahn zum Harder Kulm (1322 Meter) im Winter still, dann steht auch die Zeit am Hausberg von Interlaken still. Der kleine Ausläufer des gut 30 Kilometer langen Harder-Gebirgszugs in den Emmentaler Alpen besticht mit schönem Blick auf das Dreigespann Eiger, Mönch und Jungfrau.

 

Die Winter-Tour ist anspruchsvoll (T2/WT3).

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#456 Skitour Schartenkogel - Karlskirche Volders

Pistentour aus dem Inntal

 

Bei sehr guter Schneelage ist die Skitour von der Karlskirche bei Volders hinauf ins Glungezer Skigebiet eine der beliebtesten Routen im Raum Innsbruck. Oft als “längste Skitour Tirols” bezeichnet, verlangt die Tour einiges an Kondition und bietet viel Abwechslung: von den offenen Wiesenflächen am Kleinvolderberg zum Entenmarsch am Pistenrand, und weiter oben der alpinere Teil zum Schartenkogel oder - wenn man über die volle Distanz gehen will - zum Gipfel des Glungezer.

 

Die Skitour ist leicht (L).

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#455 Skitour Sonnwendjoch

Pistentour von Kramsach

 

Bei Schnee bis ins Tal und kritischer Lawinensituation ist die Pistentour durch das aufgelassene Skigebiet am Sonnwendjoch im Rofan eine gute Wahl. Viele nützen den Aufstieg als Trainingstour, dafür sprechen die über 1.200 Höhenmeter bis zum Sonnwendjochhaus, die bis zum nahen Roßkogel weiter verlängert werden können. Alleine wird man hier selten sein, doch die Tour belohnt mit schönen landschaftlichen Eindrücken.

 

Die Tour ist leicht (L).

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#454 Schnee-Tour Krummbachstein - Eng-Schlucht

Winter-Traum im Rax-Gebirge

 

Der Winter hat hier viele schöne Gesichter - eines davon zeigt sich beim langgezogenen Weg durch die Eng-Schlucht zum Krummbachstein (1602 Meter), dem höchsten Gipfel der Gahns, dem südöstlichen Plateau des Schneeberg-Massivs. Er zählt im Sommer zu den prominenteren Bergzielen - im Winter herrscht hier vorwiegend Ruhe. Der Berg wirkt geradezu abgelegen.

 

Die Schnee-Tour ist mittel schwierig (T3/WT3).

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#453 Heimliches Gericht - Kohlerhöhe - Gamswand

Wander-Lauf-Kraxel-Runde im Kremstal

 

Das Kremstal nahe der Donau ist nicht nur Heimat von Riesling und Grünem Veltliner, sondern auch sehr abwechslungsreiches Wanderrevier. Die Krems ist tief in die Mittelgebirgslandschaft des Waldviertels eingeschnitten, an den sonnigen Talhängen nahe Senftenberg finden sich unzählige Kletterfelsen und lohnende Aussichtspunkte, wie das Naturwaldreservat ‘Heimliche Gericht’, die weitläufige Kohlerhöhe, den beliebten Schanzriedel und die mit etwas Kletterei erreichbare Gamswand.

 

Die Tour ist auf den Zustiegen einfach (max. T2), die Gamswand ist schwieriger (II-, ausgesetzt).

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#452 Schneeschuh-Tour Dürrenschöberl

Winterlicher Aussichtstraum

 

Der Dürrenschöberl (1737 Meter) in den Eisenerzer Alpen ist mit seinem großen Panorama und seiner einfachen Erreichbarkeit ein lohnenswertes Ziel mit Schneeschuhen sowie als Skitour. Das Gesäuse lässt sich ebenso einsehen wie das Tote Gebirge und die Rottenmanner Tauern. Der Weg führt von Rottenmann (681 m) über die Messner Alm (1478 m) zuletzt flach zum Gipfel.

 

Die Schneeschuh-Tour ist wenig schwierig (WT2).

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#451 Winterwanderung Hinterhornalm - Walderalm

Karwendel-Almduo im Winterkleid

 

Die Runde von Gnadenwald über die Hinterhornalm und weiter zu Walderalm ist landschaftlich eine Wucht. Noch schöner ist die Zeit nach dem ersten Wintereinbruch, wenn es dank der geschlossenen Mautstraße deutlich ruhiger wird. Trotzdem sind die Steige durch die Sonnenlage meist angespurt und einer traumhaften Schneewanderung steht nichts im Wege.

 

Die Tour ist einfach (WT1).

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#450 Skitour Archbrandkreuz

Skiwanderung im Frühwinter

 

Eine gar nicht so kleine, aber feine Skitour für den Saisonbeginn ist das Archbrandkreuz oberhalb von Inzing. Die Route ist durch ihre nordseitige Ausrichtung schneesicher und nutzt geschickt offene Waldschneisen für den Aufstieg. In unserem Fall war es durch den starken Windeinfluss oberhalb der Waldgrenze mehr eine Skiwanderung als echte Skitour. Die Tour kann bei entsprechender Schneelage zum Brechten oder wie in unserem Fall als Rundtour über die Inzinger Alm verlängert werden.

 

Die Tour ist wenig schwierig (WS).

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#449 Skitour Largoz-Runde

Weihnachtstour 2018 am Hausberg

 

Der Largoz (2214 Meter), ein Nordausläufer der Tuxer Alpen, ist von der Aussicht her einfach eine Wucht - und in fast allen Schneelagen eine sichere Tour. Sichere Verhältnisse erfordert indes der Osthang, den wir zur Abfahrt benutzen. Unser Aufstieg liegt bei dieser Ski-Rundtour klassisch auf der Westseite von der Krepperhüte (1300 m) aus über die Largozalm (1930 m) zum Gipfel. 

 

Die Skitour ist leicht (L+).

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#448 Schneeschuh-Tour Pletzachkogel

Im Schnee auf den Rofan-Vorgipfel

 

Der Pletzachkogel liegt etwas abseits der bekannten Ziele im Rofan und unweit des stillgelegten Sonnwendjoch-Skigebiets. Bei der Fahrt durch das Unterinntal ist der Pletzachkogel durch die massiven Felsabbrüche seiner Südwand erkennbar. Aus dem Inntal führen diverse urige Steige hinauf zu den Pletzachalmen und weiter zum bewaldeten Gipfel mit bester Aussicht in das Unterinntal und die Kitzbüheler Alpen.

 

Die Tour ist eine mittel schwierige Schneeschuh-Wanderung (WT3 im oberen Bereich).

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#447 Puflatsch Winter-Runde

Sanfter Dolomiten-Klassiker auf Abwegen

 

Im Winter herrscht abseits des flachen Aussichts-Plateaus Ruhe am Puflatsch (Monte Bullacia/2176 Meter). Das gilt auch für den Schnürlsteig, der auf der Nordostseite von Pufels (1480 m) aus zuerst durch den Wald, später über steilere, aber kaum schwierige Passagen zum Fillenkreuz (2130 m) und von dort flach über einen meist ausgetretenen Winterwanderweg zum höchsten Punkt.

 

Die Schnee-Tour ist mittel schwierig (T2+/WT3).

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#446 Außerraschötz - Innerraschötz

Sanfte Schnee-Tour in den Dolomiten

 

Ohne Betrieb der Standseilbahn, mit geschlossener Hütte und einer schönen Schneeschicht ist die Winter-Wanderung über die Raschötz-Gruppe ein wunderbar ruhiges Wintermärchen. Von St. Ulrich (1265 Meter) weg führt der Weg über das etwa ab Weihnachtne bewirtschaftete Raschötzhaus auf den Außerraschötz (2283 m) und weiter zum Innerraschötz (2317 m).

 

Die Schnee-Tour ist einfach (T2/WT2).
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#445 Höllkopf, Schneeschuh-Wanderung

Im Angesicht des mächtigen Grünstein

 

Für gewöhnlich ist der Höllkopf (2194 Meter) im Winter nur Durchreiseziel der Skitourengeher, die auf der beliebten Grünstein-Umrundung. Doch auch als eigenes Ziel für Schneeschuhwanderer gibt die kleine Kuppe im Mieminger Gebirge einiges her. Meine Schlechtwetter-Ausweichtour führt vom Gasthaus Arzkasten (1151 Meter) weg knapp über den Marienberg-Alpsteig unter das Marienbergjoch (1789 m) und von dort zu Hölltörl (2126 m) und Höllkopf.

 

Die Schneeschuh-Tour ist anspruchsvoll (T3/WT3).

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#444 Larchkopf - Maria Brettfall

Laufrunde im vorderen Zillertal

 

Der Larchkopf (1375 m) ist ein schöner Aussichtspunkt am Ausgang des Zillertals und zugleich der nördöstlichste Gipfel der Tuxer Alpen. Das Köpfl ist unschwierig über einfache Waldwege zu erreichen, mit vielfältigen Möglichkeiten für Trailruns oder gemütliches Wandern und schönen Ausblicken ins Rofan, die Kitzbüheler Alpen und das Zillertal. Der Aufstieg von Strass im vordersten Zillertal führt zudem am Wallfahrsort Maria Brettfall vorbei.

 

Die Tour ist einfach (T1).

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#443 Loreakopf, Winter-Tour

Schneestapfen in den Lechtaler Alpen

 

Für eine Winter-Tour vom Fernsteinsee aus braucht es für die Besteigung des Loreakopf (2471 Meter) je nach Schneelage sichere Verhältnisse. Auch meine Tour Ende Dezember beim so schneearmen Jahresausklang ließ mich im Tiefschnee ohne Schneeschuhe kurz fast verzweifeln. Die Route führt vom Fernsteinsee (934 m) weg zur Loreahütte (2022 m) und dann steil Richtung Lorea-Kopf-Kamm. Nach einem Abstecher zum Sittelehnerkopf (2343 m) geht es wieder zurück.

 

Die Winter-Tour ist anspruchsvoll (T4/WT4).

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#442 Strimskogel

In wenigen Schritten weg vom Skirummel

 

Relativ ruhig ist der Strimskogel (2139 m) in den Niederen Tauern mehr etwas für Schneewühler und Schneeschuh-Wanderern . Dafür ist auf dem höchsten Gipfel am Kamm zwischen Zauchensee und Untertauern ein kleines Wintermärchen - von hier lässt sich ein Großteil der benachbarten Gebirgsgruppen bei richtiger Zeit in aller Ruhe studieren.

 

Die Winter-Tour ist einfach (T2/WT2).

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#441 Krinnenköpfe - Sennjoch - Kreuzjoch

Im Rücken des Schlicker Skigebiets

 

Die Tour auf Sennjoch (2237 Meter), Krinnenköpfe (über 2200 m), Kreuzjoch (2180 m) und den östlichsten der Krinnenköpfe (2137 m) in den Stubaier Alpen wird zu einem winterlichen Genuss. Gestartet wird dabei beim Weiler Pfurtschell oberhalb von Neustift (994 m). Am Grat (teils Klettersteig) führt der Weg weiter zum Kreuzjoch und dann südwärts in direkter Linie wieder südwärts bergab und vorbei am Gasthof Vergör (1285 m) zum Ausgangspunkt.

 

Die Tour ist ziemlich schwierig (T4/C).

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#440 Sinnesjoch

Aussichts-Traum der Lechtaler Alpen

 

Ein Platz zum Verweilen, Genießen und Innehalten: Oberhalb der 1777 errichteten Wallfahrtskirche Sinnesbrunn liegt das im Winter relativ einfach zu erreichende Sinnesjoch (2273 m). Das aussichtsreiche Plateau wartet mehr mit seiner herrlichen Aussicht auf als mit Schwierigkeiten. Start ist in Obtarrenz (1020 m).

 

Die Tour ist wenig schwierig (T2/WT2).

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#439 Klobenjoch

Stiller König im westlichen Rofan

 

Das Klobenjoch (2041 Meter) fristet als stiller Gipfel sein Dasein hoch über dem Achensee. Von Buchau (970 m) weg wird der Berg im Rofangebirge über die Dalfaz Alm (1693 m) erreicht. Dabei ergeben sich weitreichende Blicke über das Inntal hinweg in die Tuxer Alpen sowie in das östliche Karwendel und Vorkarwendel sowie die bayerischen Kollegen im Norden und die Rofan-Gefährten im Osten.

 

Die Tour ist mittelschwierig (T3).

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#438 Kranzhorn Laufrunde

Grenzgänger mit Weitblick

 

Mit seinen zwei Gipfelkreuzen - einem österreichischen und einem deutschen - trägt das Kranzhorn (1368 Meter) seiner Stellung als Grenzberg auf eigenwillige Art und Weise Rechnung. Scheiden werden sich die Geister an diesem Berg der Chiemgauer Alpen aber nicht was die Aussicht betrifft. Von der Hintermair Alm (924 m) führt die Laufrunde kurz und knackig vorbei an der Kranzhorn Alm (1230 m) zum Gipfel.

 

Die Tour ist einfach (T2).

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#437 Rether Kopf - Kafellkamm - Hochplatte

Langer Kamm im Vorkarwendel

 

Nördlich des Achensees gehen die schroffen Kalkberge in das sanfte Vorkarwendel und die bewaldeten Bayrischen Voralpen über. Der Kafellkamm westlich von Achenkirch ist einer der langen Kämme im Vorkarwendel, wo statt Fels die Botanik regiert. Hat man den langen Zustieg erst einmal hinter sich gebracht, wartet ein enorm aussichtsreiches Bergerlebnis, das man noch mit einem Besuch der nahen Hochplatte komplettieren kann.

 

Die Tour ist ziemlich schwierig (T4).

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#436 Rauenkopf - Holzköpfl - Durschkopf

Abstand gewinnen im grünen Karwendel

 

Eine schöne, aussichtsreiche und kaum begangene Runde führt von Reith bei Seefeld (1130 Meter) zuerst auf den Rauenkopf (2011 m). Danach zieht sich eine gut ausgeschnittene Latschengasse und ein alter Jägersteig mit viel Sicht auf das Inntal hinunter zum Holzköpfl (1893 m), über den Durschkopf (1639 m) geht es zurück nach Reith.

 

Die Tour ist mittel schwierig (T3).

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#435 Nagelwandspitze Südostflanke

Südseitenklettern auf alter Route

 

Rund um das Bettelwurfmassiv ober dem Halltal gibt es viele Touren aller Preisklassen: markierte und versicherte Normalwege bis zu anspruchsvollen Klettertouren. Für Liebhaber alter, kaum mehr begangener Routen gibt es mit der Südostflanke der Nagelwandspitze (Kleine Wechselspitze) und der Fallbachschlucht ein besonderes Schmankerl.

 

Die Tour ist sehr schwierig (T6-/II+).

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#434 Bike&Hike Hoher Gleirsch

Ein Klassiker im Karwendel-Gebirge

 

Im goldenen Herbst ist die Bike&Hike-Tour auf den Hohen Gleirsch (2492 Meter) eine der schönsten und zugleich wenig fordernden Unternehmungen im Karwendel. Von Scharnitz (964 m) weg führt der Pfad ins Gleirschtal bis zur Amtssäge (1202 m) und von dort südseitig auf den Hohen Gleirsch. Der Abstieg erfolgt später unterhalb der Riegelkarspitzen durch das Gleirscher Riegelkar.

 

Die Tour ist mittel schwierig (T3).

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#433 Oberreintalschrofen - Teufelskopf

Steile Gipfel im südlichen Wetterstein

 

Markant ragt der Oberreintalschrofen aus dem südlichen Wettersteinkamm hervor. Trotz der prominenten Lage wird der Gipfel kaum besucht, vielleicht auch weil er zwischen den bekannten Kletterrouten an Scharnitz- und Schlüsselkarspitze im Osten und dem fordernden Teufelsgrat im Westen liegt. Durch die brüchige Südflanke führt der anspruchsvolle Normalweg mit Kletterei bis II+, anschließend kann man noch den benachbarten Teufelskopf mitnehmen.

 

Die Tour ist sehr schwierig (T6/II+).

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#432 Schwarzhorn - Wildkopf - Marchsäule

Wundervolle Stubaier Kamm-Wanderung

 

Eine recht einsame, genussvolle und aussichtsreiche Tour führt vom Oberbergtal aus über die Seduck Hochalm (2256 Meter) zum Wildkopf (2719 m) und weiter zum Schwarzhorn (2812 m). Eingespannt zwischen Kalkkögel und den beiden Villerspitzen zählt dieser Verbindungskamm von der Wildkopfscharte (2599 m) zum Sendersjöchl (2477 m) zu dem schönsten, was die Gegend zu bieten hat.

 

Die Tour ist mittel schwierig (T3+).

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#431 Soiern-Umrahmung

Panoramarunde hoch über Mittenwald

 

Weniger schroff, gut erschlossen und leicht erreichbar - die Soierngruppe nahe Mittenwald ist die liebliche Version des Karwendel. Schön der bayrische König Ludwig II. war von der Schönheit dieser Gebirgsgruppe fasziniert, hat im 19. Jhdt. die Soiernhäuser errichten lassen und seinen Tee am Gipfel der Schöttelkarspitze getrunken. Die den Soiernkessel hufeisenförmig umrahmenden Gipfel zwischen Soiernspitze und Schöttelkarspitze lassen sich in einer aussichtsreichen Rundtour überschreiten.

 

Die Tour ist mittelschwierig (T3/I).

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#430 Pitschberg - Crujeta

Sanfte Tour in den Dolomiten

 

Zwischen grünen Wiesen und kerzengerade abbrechenden Felswänden sind in den Dolomiten meist nur wenige Meter - ein Charakteristikum für diese einzigartige Gebirgsgruppe. Eine relativ einfache Tour, um diese Eigenheiten besser kennen zu lernen, führt vom Grödnertal aus auf dem Pitschberg (2363 Meter).

 

Die Tour ist wenig schwierig (T2).

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#429 Bike&Hike Jochkreuz

Aussichtstraum über dem Wipptal

 

Das Jochkreuz (2045 Meter) ist und bleibt einer der schönsten Berge im Nahbereich Innsbrucks. Der kleine begrünte Ost-Ausläufer der Kalkkögel in den Stubaier Alpen wirkt mit seinem großzügigen Gipfelplateau wie ein Panorama-Kino für das Inntal. Meine Runde führt von Kreith (991 Meter) weg. Bei gut 1820 Metern deponiere ich das Rad und steige per pedes zum Jochkreuz auf.

 

Die Tour ist einfach (T2/S0).

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#428 Großer Rettenstein - Gamsbeil

Der König der Kitzbüheler Alpen

 

Egal aus welchem Nachbarberg aus der Große Rettenstein (2366 Meter) erblkickt wird, so ist der König der Kitzbüheler Alpen doch stets aufs Neue ein Blickfang. Unsere konditionell anspruchsvolle Runde führt nach dem Rettenstein über den Laubkogel (2114 m) und den Gamsbeil (2169 m) sowie den Westerachkopf (2096 m) wieder retour durch das Spertental.

 

Die Tour ist schwierig (T5-/II-).

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#427 Brentenkopf

Südseitige Tour für sonnige Herbsttage

 

Am Weg in das Stallental im südöstlichen Karwendel sind zwei Berggestalten dominant: der Rauhe Knöll im hinteren Talgrund sowie rechterhand die Steilwände des Brentenkopfs. Besonders im Spätherbst lohnt sich die Durchsteigung der steilen Schotterreisen und Felspartien über die Südwand, um oben über den Ostgrat zum Gipfel des Brentenkopfs zu gelangen. Alles weg- und markierungslos, versteht sich. Dabei schweift der Blick weit über den Stanser-Joch-Kamm ins Tiroler Unterland.

 

Die Tour ist schwierig (T5/I-II).

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#426 Plessenberg - Kienberg - Heuberg

Brandenberger Sonnenaufgangs-Runde

 

Bei der Tour über Plessenberg (1743 Meter), Heuberg (1746 m) und Kienberg (1786 m) bieten sich wunderbare Aussichten zu den sanften bayerischen Kollegen sowie den schroffen südlichen Zillertaler und Kitzbüheler Gefährten.

 

Die Tour ist mittel schwierig (T3).

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#425 Birkköpfe

Ab vom Schuss im Karwendel

 

Der Birkkopfgrat zieht vom Karwendelhauptkamm hinab ins Hinterautal und trägt mehrere Graterhebungen. Keine Markierungen, kein Gipfelkreuz - hierher verirren sich nur Enthusiasten. Der Grat selbst ist zwar nicht übermäßig schwierig, bei Schnee erhöht sich der Anspruch aber doch etwas. Wer das Unternehmen auf sich nimmt, braucht neben Zeit auch eine gute Portion Orientierungsvermögen.

 

Die Tour ist schwierig (T5/II+).

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#424 Pfeiser Spitze - Lattenspitze - Thaurer Jochspitze

Kino-Panorama auf der Inntalkette

 

Die klassische Runde über die Pfeiser Spitze (2347 m) zählt mit zu dem Besten, was das südliche Karwendel zu bieten hat. Nach der Mountainbike-Auffahrt von Thaur zur Thaurer Alm (1464 m) führt der Weg zur Wildangerspitze (2153 m). Die Route leitet uns weiter zur Lattenspitze (2330 m) und zur Pfeiser Spitze, von wo aus der letzte Übergang zur Thaurer Jochspitze (2306 m) sowie der direkte Abstieg wartet.

 

Die Tour ist schwierig (T4/I/A-B).

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#423 Pezinerspitze - Kleingfallkopf

Aussichtstraum über dem Paznauntal

 

Als nördlicher Ausläufer des Verwall-Gebirges ist die ruhig gelegene Pezinerspitze (2550 Meter) eine ungemein lohnende Tour über dem Paznauntal. Unsere Rundtour führt am kürzesten Weg von Langesthei (1490 m) über die Südosthänge zur Pezinerspitze und über den Kleingfallkopf (2440 m) wieder retour.

 

Die Tour ist mittel schwierig (T3).

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#422 MTB Weinsberg, Dürnberg & Wachtstein

Mountainbike-Tour im Waldviertel

 

Der Weinsberger Wald ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Österreichs und erreicht am Weinsberg eine Höhe von über 1.000m. Unzählige MTB-Routen durchziehen diesen urtümlichen Landstrich im südlichen Waldviertel zwischen Bad Traunstein, Schönbach und dem Luftkurort Bärnkopf. Mit den Wachtstein- und Dürnberg-Strecken lassen sich zwei Runden gut verbinden, der Besuch des nahen Weinsbergs eröffnet Fernblicke bis zu den Alpen.

 

Die Tour ist eine einfache Fun-Strecke auf Forstwegen mit kleinen Traileinlagen (max. S1).

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#421 Ginselhöhe-Laufrunde

Bunter Herbstlauf in Scheibbs

 

An sich ist die Ginselhöhe (906 Meter) ein recht unscheinbarer Berg - dabei ist weniger die Tatsache interessant, dass der Mini-Gipfel der Ybbstaler Alpen die höchste Erhebung auf dem Gebiet der Bezirksstadt Scheibbs ist. Vielmehr führt die Laufrunde durch schöne Wälder, ruhige Pfade mit für die Gegend klassischen Aussichten. Von Scheibbs (339 m) aus ist die Runde Teil des Scheibbser Höhenwegs - aber so oder so ist hier wie so oft Einsamkeit auf solchen Pfaden Ruhe garantiert.

 

Die Laufrunde ist einfach (T2).

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#420 Hochzeiger - Sechszeiger

Abseits des Skigebiet-Rummels

 

Ohne Seilbahnbetrieb und mit ein wenig Neuschnee ist Ruhe garantiert bei der Runde über den Hochzeiger (2593 Meter) und Sechszeiger (2392 m). Die bekannten Skigebiets-Gipfel in den Ötztaler Alpen sind an richtigen Tagen zwei lohnenswerte Ziele, lässt sich von den Nordausläufern über dem Pitztal doch ein umfangreiches Bergpanorama der nördlichen Kalkalpen genießen.

 

Die Tour ist mittel schwierig (T3).

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#419 Schöpfl, Wienerwald

Mit Kindertrage im bunten Herbstwald

 

Der Schöpfl (893 Meter) ist der höchste Gipfel der Wienerwald-Gruppe, dem Nordostende der Alpen. Dort steht die 1898 errichtete, 17 Meter hohe Matras-Warte, die trotz zweimaliger Renovierung (zuletzt 2009) etwas klapprig wirkt. Zwei Minuten entfernt vom Gipfel liegt das gemütliche Schöpfl-Schutzhaus (870 m), das von unserem Startpunkt weg einfach erreicht wird.

 

Die Tour ist einfach (T2).

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#418 Hochiss

Vom Achensee ins schneebedeckte Rofan

 

Das Rofan bildet die zentrale Gebirgsgruppe der Brandenberger Alpen und bietet auf relativ kleinem Raum einen großen Abwechslungsreichtum. Leichte bis mittelschwere Bergwanderungen, fordernde Klettersteige bis hin zu schweren Kletterrouten in den Nordwänden - für jeden ist etwas dabei. Eine mittelschwere Bergtour ist der Hochiss, höchster Gipfel des Rofan und über mehrere Anstiege relativ leicht erreichbar. Besonders schön ist ein Besuch nach dem ersten Schnee und bei guter Fernsicht im Herbst.

 

Die Tour ist mittelschwierig (T4).

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#417 Sonntagshorn Westgrat

Kraxelei am höchsten Chiemgauer

 

Wer den höchsten Berg der Chiemgauer Alpen auf einem ruhigeren Pfad ersteigen will, der wählt den Westgrat auf das Sonntagshorn (1961 Meter). Abseits der beliebten Hauptwege bietet diese nicht allzu schwierige Kraxel-Partie neben ihren kurzen ausgesetzten Passagen viel Ausblick.

 

Die Tour ist schwierig (T4/II-).

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#416 Hochwannig - Handschuhspitze Überschreitung

Gratwanderung in den Miemingern

 

So schroff die Mieminger Kette über weite Teile ist, so relativ leicht sind die Überschreitungen an deren Enden: ähnlich wie die Hohe Munde im Osten ist auch der Wannig im Westen eine empfehlenswerte Gratwanderung. Durch die vorgeschobene Lage ist der Wannig ein besonderer Aussichtsberg, über verschiedene Routen erreichbar und besonders in Verbindung mit den Handschuhspitzen eine zwar lange, aber äußerst schöne Unternehmung.

 

Die Tour ist mittelschwierig (T4).

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#415 Kaskarspitze - Sonntagkarspitze

Scharfer Karwendelgrat ober der Pfeis

 

Die Begehung der Gleiersch-Halltalkette aus dem Inntal erfordert neben der Freude am brüchigen Gestein auch sehr gute Kondition. Als Tagestour sind die einsamen Gipfel im Nahbereich der “Pfeis” nicht unter 2.000 Höhenmetern zu machen, da man zuerst eines der Jöcher an der Inntalkette überschreiten und in die Pfeis absteigen muss, um dann zu den Gipfelzielen anzusteigen. Ist man erst einmal so weit, lohnt es sich, mehrere Gipfel zu einer Gratüberschreitung zu kombinieren, wie auf dieser Tour die Kaskar- und Sonntagkarspitze.

 

Die Tour ist sehr schwierig (T5/III).

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#414 Tschirgant, Kleine Überschreitung

Majestätisch über dem Inntal

 

Es gibt nur ganz wenige Berge in Nordtirol, die von der Aussicht her mit dem Tschirgant (2370 Meter) mithalten können. Der eigenständige Stock der Mieminger Kettewartet mit Weitblicken auf auch bei meiner kleinen Überschreitung. Die führt von Karres über die Karrer Alm zum Haiminger Kreuz (2270 m), dann weiter zum Hauptgipfel und über die einladende Bergwachthütte (2180 m) über Karrösten (918 m) wieder zurück.

 

Die Tour ist ziemlich schwierig (T4).

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#413 Faistenauer Schafberg

Ruhige Runde im Salzkammergut

 

Es gibt viele von diesen Ecken im Salzkammergut, die nicht wirklich etwas mit Tourismus zu tun haben scheinen und dennoch geradezu magisch sind. Das beste Beispiel dafür ist der Faistenauer Schafberg (1559 Meter) mit seiner Überschreitung. Der abgelegene Gipfel der Osterhorngruppe ist mit seiner einfachen Strecke ideal für eine schöne Berglauf- oder Trailrun-Runde.

 

Die Tour ist wenig schwierig (T2+).

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#412 Kumpfkarspitze

Im Rücken der Karwendel-Nordkette

 

Mit der Nordkettenbahn zum Hafelekar (2.269m) und am Innsbrucker Klettersteig über Seegrubenspitze (2.350m) und die drei Kaminspitzen (2.432/2.435/2.445m) zur Steinkarscharte (2.396m) vor dem Gipfelaufschwung zum Kemacher. Nordwärts in das Steinkar bis ca. 2.200m und aufwärts zur Kumpfkarscharte (2.315m). Durch Schrofen bis vor den ersten Gratturm und in die Südwestflanke hinab zur tief eingeschnittenen Rinne. Über mehrere Steilstufen aufwärts zum Gipfel (2.393m).

 

Die Tour ist sehr schwierig (T6/III).

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#411 Kraxentour Hermannskogel

Mit Kindertrage auf Wiens Höchsten

 

Der Hermannskogel (542 Meter) bietet von fast jedem Punkt der Stadt aus eine gute Tourenmöglichkeit an. Wer es gemütlicher will, der reist mittels Bus oder Auto nach Obersievering und macht sich von dort über das Gasthaus zum Agnesbrünnl (460 m) auf zum Gipfel. Dabei ist es ratsam, die Öffnungszeiten der 1888 erbauten Habsburgwarte zu studieren.

 

Die Tour ist einfach (T2-).

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#410 Seeberspitze, Ridnauntal

Zwischen Wetterspitze und Rosskopf

 

Die Seeberspitze (2567 Meter) führt ein eher ruhiges Dasein über dem Ridnauntal. Dennoch ist der aussichtsreiche Gipfel der südlichen Stubaier Alpen über einen markierten Steig auf der sonnigen Südseite erreichbar und damit auch für Wanderer attraktiv. Von Ridnaun (1342 m) weg führt mein Pfad dabei im Aufstieg auf dem Steig nach oben und später über die Seeberalm (2110 m) über Steigspuren in direkter Linie wieder zurück.

 

Die Tour ist mittel schwierig (T3).

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#409 Kalkwand, Tuxer Alpen

Unikum in den Tuxer Alpen

 

Als einsame, schroffe Kalkinsel thront sie inmitten der Tuxer Alpen - die Kalkwand. In Kletterkreisen ist die Kalkwand ein Begriff, Führermaterial findet man aber kaum. Zustiege gibt es von Süden aus dem Tuxer Tal über die Junsbergalmen oder von Norden durch die Wattener Lizum und den Truppenübungsplatz via Junsjoch. Zum Gipfel selbst gibt es mehrere Anstiege, für Bergsteiger bietet sich vor allem der exzellent mit Haken abgesicherte “Soldatenweg” über den Westgrat an, der sehr luftig und in schönem Fels zum Gipfel führt.

 

Die Tour ist sehr schwierig (T5/III).

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#408 Tettensjoch

Am ruhigen Hausberg der Tuxer

 

Im Schatten der Zillertaler Giganten führt der Hausberg der Gemeinde Tux (Lanersbach) ein ruhiges Dasein. Das Tettensjoch (2276 Meter) bietet vor allem in der Überschreitung einige wunderbare Ausblicke auf das das Tuxertal, die Tuxer sowie Zillertaler Alpen bis hin zum Gletscherskigebiet.

 

Die Tour ist mittel schwierig (T3).

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#407 Guffert Westgrat

Latschenkampf und Kalkvergnügen

 

Der freistehende Kalkstock des Guffert ist ein besonderer Blickfang nahe des Rofan und überragt die umliegenden Brandenberger Alpen deutlich. Der von Steinberg zum Ostgipfel führende Normalweg ist eine beliebte Bergtour. Deutlich einsamer ist man am Westgipfel und am schön zu kletternden Westgrat. Etwas Leidensfähigkeit verlangt der mühsame Zustieg durch den dichten Latschengürtel ab. Dafür warten im oberen Teil herrliche Kletterpassagen mit sehr guter Felsqualität.

 

Die Tour ist sehr schwierig (T5/III).

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#406 Glashüttenkogel - Handalm

Zwischen Windpark und Morgenröte

 

Ob es gut oder schlecht ist, dass auf dem schönen Osthang der Handalm (1853 Meter) in Betrieb sind? Abgesehen von der energietechnischen Seite ist es landschaftlich für die Lavanttaler Alpen keine Bereicherung, aber vor allem für Technik-Fans und Fotomotiv-Jäger ein gefundenes Fressen. Meine Sonnenaufgangs-Runde führt von der Straße weg über den Glashüttenkogel (1762 m) und den Moserkogel (1747 m) zur Handalm und über die Weinebene, der Grenze zwischen der Steiermark und Kärnten, auf einem kleinen Steig zurück.

 

Die Tour ist einfach (T2).

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#405 Großer Bettelwurf Osteck

Klettern im Halltal

 

Der Große Bettelwurf ist eine der großen Gipfelgestalten des Karwendel. Sieht man von den düsteren Nordwänden ab, ist die Route aus dem Halltal über Hüttenspitze, Fallbachkarspitze und das ‘Osteck’ des Bettelwurf der abwechslungsreichste und schwierigste Anstieg. 2000 Höhenmeter sind zu überwinden, um knapp unter dem Gipfelgrat die anspruchsvolle Kletterstelle mit der 40m hohen Wand vor sich zu haben. Wer ausgesetzte Grate und Klettern im oberen 3. Grad mag, kommt hier voll auf seine Kosten.

 

Die Tour ist sehr schwierig (T6/III+).

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#404 Dürrenstein

Sonnenaufgang in den Ybbstaler Alpen

 

Der Dürrenstein (1878 m), der große kleine Bruder des Ötscher, sticht seinen Nachbaren in fast jeder Hinsicht aus: Weite, ruhige Anstiege, weniger stark frequentiert, keine Seilbahn am Fuße des Berges - und eine noch prächtigeren Ausblick in den Norden. Der Weg durch das Taglestal vom Start (ca. 700 Meter) zieht sich lange am Bach entlang über die Herrenalm (1327 m)zum ungemein schönen Dürrenstein.

 

Die Tour ist mittel schwierig (T3).

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#403 Hochspitz - Wurzer Alpenspitz - Mareiter Stein

Einsamkeit über dem Ratschingstal

 

Die Südtiroler Herbst-Wanderungen haben einen ganz besonderen Zauber - auch hier am Weg vom Mareiter Stein (2192 Meter) über die Wurzer Alpenspitze (2220 m) zur Hochspitz (2424 m) in den Stubaier Alpen.

 

Die Tour ist mittel schwierig (T3+).

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#402 Zirbitzkogel - Fuchskogel

Höchster Berg der Lavanttaler Alpen

 

Mit einer Dominanz von 33,2 Kilometern lässt der Zirbitzkogel (2396 Meter) kaum einen Wunsch offen, was die Aussicht betrifft. Der höchste Berg der Lavanttaler Alpen ist schon aus dem Tal aus ein Magnet für alle Wanderer und Touristen, zumal der Zirbitzkogel auf fast allen Seiten auf einfachen Wegen erreicht werden kann. Eine schöne Runde ergibt sich dabei über den Fuchskogel (2214 m).

 

Die Tour ist einfach (T2).

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#401 Lüsener Fernerkogel Nordgrat

Am Nordgrat auf den König von Lüsens

 

Er ist eine der mächtigsten Erscheinungen der Stubaier Alpen, der Lüsener Fernerkogel. Im Winter über die ‘Mauer’ eine beliebte, anspruchsvolle Skitour, ist der Fernerkogel im Sommer über den fast 1.000m hohen Nordgrat eine abenteuerliche, lange Bergfahrt mit nicht allzu schwerer Kletterei im festen Urgestein. Als Rundtour mit Abstieg über Rotgrat- und Lüsener Ferner zählt der Fernerkogel zu den großen Klassikern im Sellrain.

 

Die Tour ist sehr schwierig (T5/II).

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#400 Nösslachjoch

Gemütliche Klassiker am Brenner

 

Von Nösslach (ca. 1400 m) weg führt ein einfacher Wanderweg auf das Nösslachjoch (2231 m/auch Steinacher Jöchl genannt). Dabei ist der flache Rücken zum Ausläufer des Stubaier-Alpen-Kamms gespickt mit schönen Weitblicken. Am Weg liegt kulinarisch wichtig die Nösslachhütte (1604 m).

 

Die Tour ist einfach (T2).

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#399 Kuhljochspitze -Freiungsspitzen - Reither Spitze

Langer Grat im Karwendel

 

Der Freiungen-Höhenweg verbindet das Solsteinhaus mit der Nördlinger Hütte bei Seefeld und ist einer der beliebtesten Höhenwege im Karwendel. Eine etwas verschärfte Variante entsteht, wer über den Südgrat auf die Kuhljochspitze ansteigt, die einzelnen Freiungenspitzen inmitten des zerrissenen Grats und zuletzt noch die Reither Spitze mitnimmt. Zu einer langen, landschaftlich kaum zu übertreffenden Runde wird es, wenn man in Hochzirl startet und sich auf die Suche nach alten, teilweise kaum mehr begangenen Jagdsteigen auf den südlich vorgelagerten Kämmen macht.

 

Die Tour ist sehr schwierig (T5/II).

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#398 Bike&Hike Montscheinspitze

Einsame Spitze im Vorkarwendel

 

Es ist weniger ihr Ruf als höchster Gipfel des Vorkarwendels als vielmehr ihr Status als traumhafte Aussichtswarte für die Tiefen des Karwendels, die den Ruhm der Montscheinspitze (2106 Meter) begründen.Von der Gernalm (1160 Meter), die über die mautpflichtige Karwendelstraße erreicht wird, führt ein für Mountainbiker anspruchsvoller Single-Trail über das Plumsjoch (1921 m) zur Montscheinspitze.

 

Die Bike&Hike-Tour ist schwierig (T4+/II-/S0).

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#397 Überschreitung Arnspitzen-Gruppe

Genussklettern oberhalb von Scharnitz

 

Wie eine Mauer steht sie zwischen Wetterstein und Karwendel, die Arnspitzgruppe mit Großer und Mittlerer Arnspitze und der Arnplattenspitze. Nicht ganz leicht, nicht ganz schwer, für geübte Felsgeher bieten die Arnspitzen eine ausgewogene Mischung aus Wanderung und lohnender Felskletterei in bestem Wettersteinkalk. Ausblicke sind bei dieser abwechslungsreichen Tour sowieso garantiert - kein Wunder also, dass dieser Grat an der Tiroler Landesgrenze relativ häufig begangen wird.

 

Die Tour ist sehr schwierig (T5/II).

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#396 Gütenbergkopf - Feilkopf

Achensee und Karwendel fest im Blick

 

Von Pertisau aus ist diese einfach Wanderung nur in der Off-Season, am besten im Herbst oder Frühwinter, zu empfehlen. Dabei ist der Gütenbergkopf (1665 Meter) weit seltener besucht als der kleine Feilkopf (1562 m), von dem aus Pertisau und Achensee gut eingesehen werden können. De kleine Jausenstation bei der Gütenbergalm (1547 m) sowie die Feilalm (1372 m) liegen direkt am Weg und laden zur Rast ein.

 

Die Tour ist wenig schwierig (T2).

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#395 Bike&Hike Kleiner Gilfert

Tuxer Alpen mit Friedenssymbol

 

Als kulturelles Bindeglied der Weltreligionen nimmt der Kleine Gilfert (2388 Meter) einen Sonderstatus ein - und das nicht nur in den Tuxer Alpen. Das 2008 errichtete Gipfelkreuz trägt als Friedenssymbol alle fünf Weltreligionen und ist nicht nur deshalb einen Ausflug wert. Vom Parkplatz in Weerberg weg führt die Mountainbike-Route bis auf gut 2100 Metern - danach ist es nicht mehr weit zu Fuß bis zum Gipfel.

 

Die Bike&Hike-Tour ist einfach (S0/T2).

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#394 Zwölferköpfl

Kleiner Kühtaier mit großer Wirkung

 

Quasi im Vorbeifahren kann das Zwölferköpfl (2253 Meter) mitgenommen werden. Der kleine Ausläufer des Nordkamms des mächtigen Acherkogel ist von der Kühtaier Landesstraße weg mit gut 500 Höhenmeter Anstieg relativ schnell und einfach erreicht und ein wirklich lohnenswerter Aussichtspunkt, lässt sich von hier aus doch bis ins Inntal und die Lechtaler Alpen blicken.

 

Die Tour ist wenig schwierig (T2).

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#393 Metzenjoch - Kellerjoch

Scharfer Grat in den Tuxer Voralpen

 

Viel weiß man über das Kellerjoch, den Hausberg von Schwaz. Unzählige Routen führen auf den Hauptgipfel, das Kreuzjoch mit der Kapelle, sei es von der Inntaler oder der Zillertaler Seite aus, sei es als Wanderung, Bike- oder im Winter als Skitour. Umso erstaunlicher, dass man kaum etwas über das nahe Metzenjoch in Erfahrung bringt. Der Grat zwischen Metzen- und Kreuzjoch entpuppt sich als eine für die Tuxer Voralpen unübliche Herausforderung.

 

Die Tour ist am direkten Gratübergang sehr schwierig (T6/III).

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#392 Dristenkopf

Der "Hochaltar von Pertisau"

 

Bekannt ist der Dristenkopf (auch Tristenkopf/2005 Meter) bei vielen Einheimischen als der schönste Berg am Achensee. Und der markante Zacken wartet wahrlich mit einer Besonderheit auf: Hier ist so gut wie niemand anzutreffen. Der steile Waldweg von Pertisau (974 m) aus ist oftmals markiert und prinzipiell gut in Schuss, dennoch ist hier fast nichts los, während sich auf den teils schwierigeren Nachbar-Bergen die Massen tummeln.

 

Die Tour ist schwierig (T4/I).

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#391 Gsallkopf

Ein dunkler G’sell im Kaunergrat

 

Der Kaunergrat zwischen Pitz- und Kaunertal ist der mittlere der drei nach Norden ziehenden Kämme in den Ötztaler Alpen. Dunkle, abweisende Felsklötze, teils mit für das Urgestein unüblich hohen Steilwänden und scharfen Graten, kennzeichnen diesen Kamm mit seinen fast 40 3000ern. Einen Vorgeschmack gibt der bei ambitionierten Skitourengehern beliebte Gsallkopf mit seiner fast 100m hohen, sehr steilen Nordflanke. Die Tour aus dem Pitztal besticht durch einen über weite Strecken weglosen Anstieg und das prächtige Ambiente der nahen Rofelewand.

 

Die Tour ist schwierig (T5+/II).
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#390 Wetterkreuzspitze, Zillertal

Aussichts-Berg von seiner schönen Seite

 

Von der Zillertaler Seite aus, abseits der Skigebiete, beeindruckt die Wetterkreuzspitze (2256 Meter) vor allem als herbstlicher Ausflug in den Tuxer Alpen. Von der Mautstelle der beliebten Zillertaler Höhenstraße weg führt der Weg durch Wälder in Richtung Hochalm (1811 m) und von dort mit schönen Tiefblicken auf einfachen Wegen hinauf zum Gipfel.

 

Die Tour ist wenig schwierig (T2).

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#389 Hintere Eggenspitze

Fernblick im Südtiroler Ultental

 

Zwischen Ulten- und Martelltal in den Ortler-Alpen liegt die Hintere Eggenspitze. Mit ihrer Höhe von über 3.400m ist die Eggenspitze ein exzellenter Aussichtspunkt, zudem ragen wenige Kilometer südwestlich die berühmtesten Gipfeln der Ortler-Gruppe empor. Der gern auch als Skitour begangene Normalweg führt vom Weißbrunnsee im hintersten Ultental zur Höchster Hütte und über den Weißbrunnferner und den mittlerweile firnfreien Nordgrat zum Gipfel.

 

Die Tour ist ziemlich schwierig (T4/I).

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#388 Rotgrubenspitze

Ein spitzer Zacken im Gleirschtal

 

Im Herbst färbt sich das Sellrain um: aus den grünen Almwiesen werden riesige braune Grasmatten, die mit den dunklen Felsgipfeln und den nahen Gletschern einen schönen Farbkontrast ergeben. Den Weg von St. Sigmund zur Pforzheimer Hütte kann man auf dem rustikalen Fahrweg mit dem Bike versuchen, die Wege rund um die Pforzheimer Hütte sind hingegen Wandergenuss pur. Ein schönes Ziel ist die Rotgrubenspitze nahe des bekannten Zwieselbacher Rosskogels, die mit einem einfachen Zustieg, aber kurz vor dem Gipfel mit ausgesetzter Kletterei im festen Stubaier Urgestein aufwartet.

 

Die Tour ist bis zum Gipfelaufbau wenig schwierig (T3), die Anstieg zum Gipfel je nach Route II (Normalweg durch Südflanke) oder III+ (markierte Kletterroute am Südwestgrat).

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#387 Bike&Hike Rote Wand

Morgentour von Wattenberg in die Tuxer

 

Als Nordausläufer des Hirzer-Kamms in den Tuxer Alpen besticht die Rote Wand (2252 Meter/Kreuzgipfel 2217 m) mit einer fabelhaften Aussicht auf das Inntal. Der eher selten besuchte Gipfel ist dabei von Wattenberg oder gar Wattens aus auch mit als Bike&Hike-Tour gut erreichbar und bietet bis auf den Felsabsatz des Hauptgipfels keine Schwierigkeiten.

 

Die Bike&Hike-Tour ist einfach (S0/T2).

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#386 Huderbankspitze - Kaiserkopf - Hochglück

Klassische lange Karwendel-Grattour

 

Die Überschreitung von der Huderbankspitze zum Hochglück zählt zu den klassischen Grattouren im Karwendel. Hier gibt es nichts zu schwindeln: kein Bike, keine Aufstiegshilfen, man ist mit sich selbst und seiner Leistungsfähigkeit konfrontiert. Pures, echtes Karwendel. Die Unternehmung führt vom Vomperberg oberhalb des Inntals durch das Vomperloch auf die Huderbankspitze, über den langen Grat zum Kaiserkopf und zum Hochglück am Karwendelhauptkamm, und abwärts in die Gramai nahe des Achensees.

 

Die Tour ist sehr schwierig (T6/III).

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#385 Bike&Hike Hirzer

Zum Sonnenaufgang aus dem Wattental

 

In meiner heimatlichen Touren-Kategorie "Dieser Berg lässt das Herz höher schlagen" nimmt der Hirzer (2725 Meter) einen Fixplatz ein. Egal, ob im Winter oder im Sommer, mit oder ohne Schnee, Sonne oder Nebel - der höchste Berg im Seiten-Kamm der Tuxer Alpen ist immer einen Ausflug wert.

 

Die Bike&Hike-Tour ist einfach (T2/S0).

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#384 Bike&Hike Flaurlinger Joch

Sonnenuntergangs-Tour der ruhigen Art

 

Das Flaurlinger Joch (2211 Meter) ist einer jener Berge, der abseits der großen Wander-Ströme immer einen Besuch wert ist. Der kleine Nordausläufer der Stubaier Alpen eignet sich - so wie in meinem Fall - aufgrund seiner westseitigen Exponiertheit sehr gut für einen Sonnenuntergangs-Tour. Dabei erleichtert sich der Weg mit dem Mountainbike von Flaurling aus über gut 600 Rad-Höhenmeter - danach geht es zu Fuß am langgezogenen, zumeist wenig schwierigen Kamm weiter zum Gipfel.

 

Die Bike&Hike-Tour ist wenig schwierig (T2).

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#383 Sattelkopf - Brunnenkopf

Einfacher Ausflug in der Samnaun-Gruppe

 

Diese relativ unbeschwerte Kammwanderung oberhalb des bekannten Skigebiets Serfaus-Fiss-Ladis ist ein Genuss: Von der Möseralm (1812 Meter) weg, die mit der Seilbahn im Sommer erreicht wird, oder mit einer Verlängerung von Fiss aus geht es zum Fisserjoch und dann weiter zum Oberen Sattelkopf (2596 m) sowie zum Hinteren Sattelkopf (2670 m). Vom Brunnenkopf (2682 m) führt der Weg dann wieder hinunter zum Kölner Haus (1965 m) und zurück nach Serfaus.

 

Die Tour ist wenig schwierig (T2).

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#382 Riepenwand & Große Ochsenwand

Kleine Kalkkögel-Überschreitung

 

Unzählige Scharten, Felstürme und Gipfel aller Preisklassen säumen die Kalkkögel, oft als “Nordtiroler Dolomiten” bezeichnet, und ohne Zweifel eine der beeindruckendsten Bergketten Tirols.  Dank hoher Ausgangspunkte, wie der Axamer Lizum, der Schlick oder der Kemater Alm sind die Höhenunterschiede zwar nicht besonders ausgeprägt, aber doch bewegt man sich abseits der an den Wandfüssen verlaufenden Steige in sehr alpinem Gelände. Eine schöne Kombination ergibt sich durch die Überschreitung der mit einem Klettersteig erschlossenen Gr. Ochsenwand und die abweisende, wenig besuchte Riepenwand.

 

Die Tour ist sehr schwierig (T5+/III-).

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#381 Judenköpfe, Mieminger Kette

Aussichts-Loge der Mieminger Riesen

 

Die Judenköpfe (2021 Meter) haben einen geradezu lieblichen Charme im sonst so felsig kargen Mieminger Gebirge. Der südlich vorgelagerte Kamm oberhalb des Alpbachs und der Neuen Alplhütte (1504 m) eignet sich gut für einen kurzen Ausflug vom Strassberghaus (1191 m).

 

Die Tour ist mittel schwierig (T3).

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#380 Veitsberg-Kamm

Einsame Pfade in den Bayrischen Voralpen

 

Am Südrand der Bayrischen Voralpen, aber schon auf österreichischem Gebiet, verläuft der langgestreckte Veitsbergkamm südlich des bekannten Hinteren Sonnwendjochs. Ob Wanderer oder Trailläufer, hier bietet sich für jeden eine Fülle an einfachen Wegen. Neben dem häufig begangen Kamm finden sich auf der Südseite zahlreiche versteckte Steige, welche die beim Kaiserhaus beginnende Tour auch bei weniger gutem Wetter zu einer spannenden Unternehmung machen.

 

Die Tour ist einfach (T2).

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#379 Glanderspitze

Am höchsten Punkt im Venet-Massiv

 

Die Glanderspitze (2512 Meter) nimmt in den Ötztaler Alpen eine Sonderstellung ein: Nördlich vorgelagert wartet das sonst so schroffe Gelände hier mit relativ sanften Flanken und Wiesen auf - und dank seiner Dominanz zudem mit einer weitreichenden Aussicht. Meine Route südseitig von der Pillerhöhe (1559 m) weg über die Gogles Alm (2017 m) in einem Kurz-Ausflug auf die Glanderspitze.

 

Die Tour ist einfach (T2).

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#378 Innere Wetterspitze

Vorposten des Alpenhauptkamms

 

In den Stubaier Alpen zwischen Stubai- und Gschnitztal liegt die Innere Wetterspitze am nach Norden verlaufenden Habicht-Kamm. Über den Ostgrat führt ein versicherter, etwas fordernder Steig auf diesen 3000er mit herrlichem Blick zu den Gletschern am gegenüberliegenden Alpenhauptkamm. Der Gipfel wird idealerweise von der nahen Bremer Hütte und somit als Abstecher vom beliebten Stubaier Höhenweg gemacht, kann aber auch als nicht allzu lange Tagestour aus dem hinteren Gschnitztal angegangen werden.

 

Die Tour ist ziemlich schwierig (T4/I).

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#377 Seejoch

Aussichts-Traum der Sellrainer Berge

 

Das Seejoch (2808 Meter), auch Flaurlinger Rosskogel, nimmt in den nördlichen Sellrainer Bergen einen ganz besonderen Platz ein. Kaum ein Berg ist so schnell, so einfach zu erreichen und wartet zugleich mit solch einer Schönheit auf wie dieser schöne Aussichts-Platz der Stubaier Alpen.

 

Die Tour ist mittel schwierig (T3).

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#376 Rauher Knöll

Bruch und Brösel im Karwendel

 

Brüchiges Gestein findet man im Karwendel überall, aber an kaum einem Berg in diesem schönen Gebirge ist die Bezeichnung “Bruchhaufen” so berechtigt wie am Rauhen Knöll. Zwar ist der Berg über das Stallental ohne allzu langen Zustieg zu erreichen, und es gibt zumindest 4 verschiedene Routen auf den Gipfel, doch viel mehr als 20 Unentwegte pro Jahr sind es nicht, die auf diesen Gipfel gehen. Trittsicherheit und Spürsinn bekommen hier eine neue Dimension. Wessen Interesse jetzt geweckt ist, ist reif für den Rauhen Knöll.

 

Die Tour ist sehr schwierig (T5/II).

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#375 Mountainbike-Tour Rosenjoch-Umrundung

Mit dem Rad über das Naviser Jöchl

 

Eine der Königs-Mountainbike-Touren in den Tuxer Alpen führt rund um Rosenjoch und Glungezer und über das Naviser Jöchl (2479 Meter). Ich starte die Runde von Rinn (918 m) ins wunderschöne Voldertal, bis hin zum Naviser Jöchl und dann über Peeralm (1663 m) und Navis (1337 m) zurück.

 

Die Mountainbike-Tour ist schwierig (S2-S3) und konditionell fordernd.

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#374 Cima Tosa

Bergtag für die Ewigkeit in der Brenta

 

Die Cima Tosa war bis vor wenigen Jahren der höchste Gipfel der Brenta, hat diesen Titel aber jüngst durch das fast vollständige Abschmelzen ihrer Firnkuppe an die Cima Brenta verloren. Trotzdem steht dieser Berg für alles, was die Brenta ausmacht: gigantische Kalkberge umgeben von fantastischer Landschaft, bei schönem Wetter mit fast unendlichem Fernblick. Am Gipfel steht man wie auf einem anderen Planeten. Als Tagestour vom Lago Molveno ist die Cima Tosa mit über 2.300 Höhenmetern sehr ausgiebig, Höhepunkt ist die fordernde Schlüsselstelle am Einstiegskamin.

 

Die Tour ist am Gipfelaufbau sehr schwierig (Schlüsselstelle II+, oberhalb I), der üppige Rest wenig schwierig (T3-).

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#373 Bike&Hike Gaiskogel

Von Kühtai in die Stubaier Alpen

 

Schon bei der Anfahrt durch das Sellraintal in Richtung Kühtai sticht der Gaiskogel (2820 Meter) als markanter Felszacken ins Auge. Der relativ schnell erreichbare Hausberg des Ski-Örtchens auf 2020 Metern wartet mit einer weitreichenden Aussicht auf und lässt die Stubaier Alpen von einer ihrer schönsten Seiten erkunden.

 

Die Tour ist ziemlich schwierig (T4).

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#372 Pockkogel - Sellrainer Berge

Von Kühtai (2020 Meter) aus lassen sich etliche große und kleinere Ziele im Eiltempo ersteigen - ein Beispiel dafür ist der Pockkogel (2807 m). Vom Ort aus führt der Weg am Finstertaler Speichersee vorbei zum Gipfel, der auf seiner Nordseite mit einem rasanten Sportklettersteig (D/E) aufwartet und am Normalweg sanfter ist.

 

Die Tour ist mittel schwierig (T3+).

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#371 Lavinaspitze & Paternkopf in der Nonsberggruppe

Morgentour auf den Mendelkamm

 

Die Nonsberggruppe, und insbesondere der Mendelkamm, ist ein ideales Wandergebiet und aufgrund des markanten Höhenunterschieds zum Etschtal sehr aussichtsreich. Neben dem Roen und dem Gantkofel gibt es einige weniger bekannte Gipfel, die vom nahen Mendelpass sehr leicht erstiegen werden können, wie zum Beispiel die hier vorgestellte Lavinaspitze sowie den Paterkopf. Wer es etwas anspruchsvoller mag, startet von weiter unten und erlebt fantastische Steige mit einer kaum übertrefflichen Aussicht in die nahen Dolomiten und die Fleimstaler Alpen.

 

Die Tour ist mittel schwierig (T3).

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#370 Hochwilde Hauptgipfel & Nordgipfel

Grenzgang in den Ötztaler Alpen

 

Die Hochwilde, oder Hohe Wilde, liegt am

Schnittpunkt zwischen Gurgler und Schnalskamm und ist einer der höchsten mit einem markierten Weg erschlossenen Gipfel der Ostalpen. Während der Gipfel von Norden aus dem Gurgler Tal nur als Gletscherhochtour rreichbar ist, ist der Anstieg von Südtiroler Seite aus dem Pfelderer Tal via Stettiner Hütte, oder alternativ aus dem Pfossental, völlig gletscherfrei. Höhepunkt der Tour ist die Gratkletterei vom Haupt- zum Nordgipfel, auf dem man hoch über den noch mächtigen Gletschern des Gurgler und Langtaler Ferners thront.

 

Der Normalweg von Süden zum Hauptgipfel ist mittelschwierig (T4/I), der Gratübergang zum Nordgipfel schwierig (II / B).

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#369 Rotwand - Masare-Klettersteig

Klettersteigtour am Rosengartenkamm

 

Der Rosengartengruppe in den Dolomiten hat einen klingenden Namen. Ein kaum zählbare Vielfalt an Wanderwegen, Klettersteigen und alpinen Kletterrouten durchzieht den Kalkstock an der Grenze von Südtirol und Trentino. Die Rotwand im südlichen Rosengartenkamm ist ein bekannter Kletterberg und auch mit Klettersteigen gut erschlossen. Zusammen mit dem Masaré-Klettersteig, der als einer der schönsten Dolomiten-Klettersteige bezeichnet wird, ergibt sich eine lohnende Überschreitung, auf der im Sommer allerdings mit entsprechendem Betrieb zu rechnen ist.

 

Die Tour ist ziemlich schwierig (Zustieg zum Vajolon-Pass T3, Rotwand-Klettersteig B, Masaré-Klettersteig C).

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#368 Mountainbike Patscherkofel - Zirbenweg - Isshütte

Großartige Tuxer Zweirad-Runde 

 

In der Hitze des Hochsommers sind die Nordhänge des Glungezers eine Oase: Eine schöne Runde führt von Rinn zur Isshütte (1873 Meter). Von dort ist dann Rad tragen angesagt bis zum Zirbenweg und dem Patscherkofel Schutzhaus (1960 m) - und von dort lässt sich auch der Patscherkofel (2246 m) erfahren.

 

Die Mountainbike-Tour ist ziemlich schwierig (S2-S3).

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#367 Geierskragen - Grubenkopf

Zwei Sommer-Gipfel am Grenzkamm

 

Ohne Mountainbike oder Ski am Brenner? Ja, auch so kann es gehen. Von Giggelberg weg führt der Weg auf ruhigen Pfaden in Richtung Geierskragen (2309 m) und dann weiter zum Grubenkopf (Monte delle Cave/2337 m). Die Wanderung ist für gewöhnlich wenig frequentiert und gesäumt von Kriegs-Relikten.

 

Die Tour ist wenig schwierig (T2).

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#366 Großer Ifinger - Kleiner Ifinger

Überschreitung des Meraner Hausbergs

 

Die Ifinger markieren den südwestlichen Eckpunkt der Sarntaler Alpen und ragen hoch über das Meraner Becken heraus. Das Gebiet ist durch das nahe Skigebiet Meran2000 und dem vielfältigen Wanderwegenetz am Tschögglberg sehr gut erschlossen und erreichbar, wodurch vor allem der Kleine Ifinger sehr häufig besucht wird. Der Große Ifinger ist etwas alpiner, und durch den Kletteranstieg über den Südwestgrat und den kurzen Verbindungsklettersteig kann man beide Gipfel ohne großen Zeitaufwand überschreiten.

 

Der Südwestgrat zum Gr. Ifinger ist schwierig (II- bzw. B/C), der Klettersteig hinüber zum Kl. Ifinger B, der Abstieg vom Kl. Ifininger wenig schwierig (T2).

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#365 Cima d'Asta - Dolomiti di Fiemme

Erkundung der Fleimstaler Alpen

 

Der Cima D’Asta ist der höchste Berg der Dolomiti di Fiemme, der Fleimstaler Alpen. Südlich der Dolomiten ist kein Gipfel höher, wodurch der Blick bei guter Sicht bis in die Po-Ebene und zur Adria reicht. Obwohl sie geographisch zu den Südlichen Kalkalpen zählen, hat das Gebirge mit den klassischen Dolomiten nichts zu tun, sondern ähnelt eher den Tuxer Alpen. Der Normalanstieg führt vom Val Malene, erreichbar aus dem Valsugana östlich von Trient, von Süden zum Gipfel. Dabei kommt man am Rifugio Cima D’Asta mit seinem schönen Bergsee vorbei. Wer es anspruchsvoller will, kann über den Westgrat und die Via Ferrata Gabrielli absteigen und somit eine schöne Rundtour machen.

 

Der Normalweg ist wenig schwierig (T3), der Abstieg über den Westgrat (T4+) sowie den Gabrielli-Klettersteig (B/I bzw. T4) etwas anspruchsvoller.

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Kommentare: 2
  • #1

    Andi_mit_i (Freitag, 11 August 2017 13:55)

    Vielen Dank für die vielen sehr gut beschriebenen und bebilderten Tourenberichte!!!

    Insbesondere ist aus meiner Sicht hervorzuheben dass ihr die Schwierigkeiten sehr realistisch beschreibt und sowohl klettertechnische Schwierigkeiten und Ausgesetztheit gut beschreibt. Ihr schafft es sogar Steilheiten auf Fotos gut wiederzugeben, was nicht ganz einfach ist.

    Eure Tourenberichte sind eine absolute Bereicherung im Internet und eine gute Quelle für neue Tourenideen.

  • #2

    Roman, Hikalife (Samstag, 12 August 2017 10:21)

    Danke für das Lob, Andi. Ich hoffe, wir können dem auch in Zukunft entsprechen.

    lg Roman