#496 Gscheuerkopf - Schatterberg, Niederkaiser

Im Schatten des Wilden Kaiser

 

Als Ausläufer Wilden Kaisers wirkt der Niederkaiser-Kamm geradezu klein. Doch gerade im Frühjahr bietet sich der südseitige Maiklsteig als idealer Zustieg für den aussichtsreichen Gebirgszug. Von Hinterkaiser weg geht es über den kurzen Klettersteig zum Gscheuerkopf (1280 Meter) und über Ursulakreuz (1220 m) und Schatterberg (1274 m) retour.

 

Die Tour ist ziemlich schwierig (T4).

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#495 Skitour Gammerspitze - Riepenspitze - Windbichl

Pulver-Gala im Schmirntal

 

Eine durch die nordseitige Ausrichtung auch im Spätwinter oder Frühjahr noch sehr lohnende Überschreitung führt von Außerschmirn auf den Kamm, der das Schmirn- vom Valsertal trennt. Als Runde bietet sich der Aufstieg über den schmalen Kamm des Windbichl zur Riepenspitze und weiter zur Gammerspitze an. Die Runde wird durch die Pulverabfahrt in der traumhaften Jeneweinrinne gekrönt.

 

Die Tour ist wenig schwierig (WS).

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#494 Skitour Col de Puez

Dolomiten-Skitour in der Puez-Gruppe

 

Der Naturpark Puez-Geisler zählt zweifelsohne zu den Highlights der Dolomiten. Ähnlich wie im Karwendel sind Skitouren in den Dolomiten von einer landschaftlichen Erhabenheit, die seinesgleichen sucht. Eine eher einfache, aber aufgrund des Durchstiegs der steilen Puezrinne auch nicht zu unterschätzende Tour ist jene von Campill und das Zwischenkofeltal auf den Puezkofel / Col de Puez.

 

Die Tour ist schwierig (S).

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#493 Skitour Hobarjoch

Runde zwischen Inn- und Tuxertal

 

Ein Klassiker nahe der Weidener Hütte ist das Hobarjoch in den Tuxer Alpen. Nicht weit von höheren Gipfeln entfernt, wie dem Rastkogel und dem Hirzer, wohnt dem aussichtsreichen Hobarjoch ein eigener Charme inne. Am Zustieg über den Nordgrat wartet leichte Kletterei und überdies eröffnen sich unendliche Möglichkeiten für Erweiterungen Richtung Tuxertal oder die Grafennsalm.

 

Die Tour ist ziemlich schwierig (ZS/I).

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#492 Gaisberg - Nockstein

Rundtour am Salzburger Hausberg

 

Der Gaisberg (1288 Meter) ist ein beliebtes und lohnendes Ziel. Wer ruhigere - aber an klassischen Tagen gut belebte - Wege auf den erstklassigen Aussichtsgipfel sucht, dem ist die Runde über die Nordseite und der Abstieg auf der Ostseite inklusive des berüchtigten Nockstein (1042 m) in den Salzkammergut-Bergen nahezulegen.

 

Die Tour ist mittel schwierig (T3).

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#491 Skitour Sonnjoch

Skitour-Abenteuer ins innere Karwendel

 

Im Winter oder Frühjahr, wenn die Zufahrtsstraßen ins Innere des Karwendel noch gesperrt sind, zeigt sich das in der warmen Jahreszeit so beliebte Sonnjoch von einer völlig anderen Seite: nicht ganz leicht erreichbar und kaum begangen. Eine Skitour für Liebhaber und Entdecker, die sich gerne den karwendeltypischen Herausforderungen stellen.

 

Die Tour ist ziemlich schwierig (ZS+).

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#490 Skitour Pirchkogel - Mitterzeigerkopf

Kühtai über Schneetal und Kreuzjoch

 

Eine der klassischen Runden im Nahbereich von Kühtai: diese Tour führt zuerst durch das belebte Skigebiet auf den Pirchkogel und nordseitig über das wesentlich ruhigere Schneetal hinunter zur Stamser Alm. Nach einem neuerlichen Anstieg über das Kreuzjoch zum Mitterzeigerkopf endet die Tour nach der Abfahrt bei der Sellrainer Landesstraße.

 

Die Tour ist ziemlich schwierig (ZS).

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#489 Pletzachkogel Frühjahrstour

Kleiner Aussichtsberg der Extraklasse

 

An einem schönen Frühlings-Tage in die Laufschuhe und rauf auf den Pletzachkogel (1544 Meter) in den Brandenberger Alpen. Im Glauben daran, den westseitigen Anstieg fast aper anzutreffen, starte ich über den steilen Weg zur Postalm und nehme den unmarkierten Westanstieg in Angriff. Retour geht es dann direkt nach Münster.

 

Die Tour ist mittelschwierig (T3).

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#488 Reither Kogel Frühlings-Tour

Frühjahrs-Tour abseits der Schneemassen

 

Eine wunderbare Einstimmung auf die Wandersaison bietet der Reither Kogel (1337 Meter). Mit oder ohne Laufschuhe lässt sich der Ausläufer der Kitzbüheler Alpen am Ausgang des Alpbachtals bestens erkunden. Vom Ortszentrum aus führt der Alpenvereinssteig nordseitig und später westseitig zum Gipfel.

 

Die Tour ist mittelschwierig (T3).

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#487 Skitour Großer Lafatscher

Großes Karwendelkino mit Ski

 

Skitouren ins Karwendel sind ein Abenteuer für sich. Der Große Lafatscher im hinteren Halltal ist hier wahrlich keine Ausnahme. Mit genauer Route, Schlüsselstellen und der damit verbundenen Zeitplanung soll sich jeder abenteuerlustige Tourengeher selbst auseinandersetzen, daher lassen wir mit diesem Bericht vor allem die Bilder sprechen.

 

Die Tour ist schwierig (S).

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#486 Skitour Vorderunnütz

Steiler Anstieg über das Nordostkar

 

Zwischen Achensee und den Bayrischen Voralpen findet sich mit den Unnützen und dem nahen Guffert ein beliebtes Revier für steile Frühjahrsskitouren. Zwar ist von Steinberg auch ein gemütlicher Anstieg auf den Vorderunnütz möglich, wirklich lohnend sind für den fortgeschrittenen Tourengeher aber vor allem die rassigen Karanstiege zum Vorder- oder Hochunnütz.

 

Die Tour ist schwierig (S).

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#485 Hobelsberg - Hörndl Laufrunde

Quer durch den Kobernaußerwald

 

Der Hobelsberg (777 Meter), auch Ries'n genannt, ist ein unscheinbarer Gipfel, der mit Ruhe punktet. Von der kleinen Aussichtswarte lässt sich das Frankenburger Becken sowie ein Teil der Salzkammergut-Berge erspähen. Meine ruhige und sonnige Laufrunde führt micht direkt von Frankenburg weg ) zum Erkaburger Taferl (697 m) und über das Hörndl (748 m) zum Hobelsberg.

 

Die Laufrunde ist einfach (T2-).

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#484 Skitour Roter Kogel - Sömen

Vom Lüsens- ins Fotschertal

 

Im Angesicht von König Fernerkogel und den benachbarten Sellrainer 3000ern hat der Rote Kogel eine angenehme Zwischenstellung: nicht so hoch und vor allem auch nicht so extrem überrannt wie Lampsen und Zischgeles auf der gegenüberliegenden Seite des Lüsenstals. Eine tolle Überschreitung ergibt sich mit dem Anstieg von Juifenau über den Sömen zum Roten Kogel mit darauf folgender langer Abfahrt entlang der ehemals ‘schönsten Skitour Tirols’ in das Fotschertal.

 

Die Tour ist wenig schwierig (WS).

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#483 Skitour Patscherkofel von Rinn

Ruhige Pfade zum Innsbrucker Hausberg

 

Eine schöne Skitouren-Variante führt von Rinn auf den Patscherkofel (2246 Meter). Vom kleinen Dörfchen im Mittelgebirge weg geht es zur Rinner Alm (1394 Meter) und von dort zur Aldranser Alm (1511 m). Nach der Sistranser (1611 m) und Lanser Alm (1735 m) wartet der Igler-Alm-Grabens zum Patscherkofel Schutzhaus (1970 m) und zum Gipfel.

 

Die Tour ist wenig schwierig (WS).

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#482 Skitour Aleitenspitze- Schafsiedel

Skiüberschreitung in den Kitzbüheler Alpen

 

Mit Ski sind die weitläufigen Kitzbüheler Alpen ungemein reizvoll. Bei Tourengehern besonders beliebt ist der Kurze Grund in der Kelchsau und insbesondere die Gegend rund um die Neue Bamberger Hütte. Aleitenspitze und Schafsiedel sind über schönes Gelände einfach zu erreichende Skigipfel, die sich zu einer schönen Überschreitung samt kurzer Grateinlage verbinden lassen.

 

Die Tour ist wenig schwierig (WS).

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#481 Skitour Neunerspitze - Viggarspitze von Rinn

Skiüberschreitung von Rinn ins Viggartal

 

Besonders im Winter sind die Neuner- und Viggarspitze aussichtsreiche und ruhige Alternativen zu den Skigebieten am Patscherkofel und Glungezer. Der Anstieg von Rinn führt lange durch dichten Wald und ist eher etwas für Enthusiasten, die aber durch schönstes Skigelände im oberen Teil belohnt werden. Richtung Süden gibt es traumhafte Abfahrten ins Viggartal zum Meißnerhaus und hinaus ins Wipptal.

 

Die Tour ist ziemlich schwierig (ZS).

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#480 Winter-Umrundung Niedererbergtal

Schneeschuh-Runde am Brennerkamm

 

Der Sattelberg (2113 Meter) zählt zu einem der beliebtesten Winter-Ziele am Brenner - doch dahinter wird es am Kamm ruhiger. Die bei sicherer Schneelage sanftmütige, aber konditionell anspruchsvolle Schneeschuh-Tour führt mich von Vinaders (1269 m) zum Sattelberg - von dort zieht sich der aussichtsreiche Pfad über das Steinjoch (2185 m) und das Kreuzjoch (2242 m) zum Fradersteller (2247 m). Danach wartet der Abstieg über den Niedererberg (2196 m) nach Vinaders.

 

Die Schneeschuh-Tour ist wenig schwierig (WT2).

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#479 Skitour Westliche Karwendelspitze - Viererkar

Steile Karwendelkare über Mittenwald

 

Für Variantenfahrer ist sie Deutschlands längste Skiroute, die Abfahrt von der Bergstation der Karwendelbahnen durch das Dammkar nach Mittenwald. Doch auch für Tourengeher gibt es Gründe genug, den Dammkaren einen Besuch abzustatten. Mit der Westlichen Karwendelspitze über das Hintere Dammkar wartet ein belebtes, mit der Viererscharte über das Vordere Dammkar ein ruhigeres Skitourenziel in gewaltiger Karwendelumgebung.

 

Die Tour ist ziemlich schwierig (ZS+).

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#478 Skitour Planskopf & Sattelköpfe

Kammüberschreitung zwischen Skitrubel und Einsamkeit

 

Auf der einen Seite das Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis, auf der anderen Seite das einsame Urgtal - der Schönjöchlkamm im nordöstlichen Samnaun ist eine echte Trennlinie. Vom Zwölferkopf mit seiner Gondel-Bergstation sind die Sattelköpfe leicht zu erreichen. Nach der Abfahrt in das ruhige Urgtal folgt der Anstieg zum Planskopf und zuletzt die Steilabfahrt vom Urgjoch zurück in das Skigebiet.

 

Die Tour ist ziemlich schwierig (ZS).

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#477 Skitour Hahnenkamm

Morgenausflug hoch über Kitzbühel

 

Der berüchtigte Hahnenkamm (1660 Meter) ist für seine Streif-Abfahrt ebenso bekannt wie für den großartigen Ausblick. Im Winter bieten sich hier etliche Skitouren auf den Pisten an - wer es ruhiger mag, der kann den schönen Waldweg vorziehen. Zwar bleibt von Kitzbühel (762 m) aus immer noch ein Teil auf der Piste, dennoch ist hier am Morgen Ruhe garantiert.

 

Die Tour ist leicht (L).

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#476 Skitour Åreskutan

Königstour im Ski-WM-Ort von 2019

 

Aus dem schwedischem Åre (372 m) führt diese Skitour auf den weithin sichtbaren Åreskutan (1420 m), der die Region Jämtlands als isolierter Bergstamm überragt. Der "Fjäll", salopp gesagt ein schwedischer Ausdruck für Gebirge oder Hochfläche, ist dabei auf einer Seite mit dem bekannten Skigebiet verbunden - auf seiner Südostschulter wartet indes aber ein ruhiger Aufstieg.

 

Die Tour ist wenig schwierig (WS).

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#475 Skitour Ochsenkopf

Von Pertisau auf den Stanser-Joch-Kamm

 

Eine der abwechslungsreichsten Skitouren rund um den Achensee ist der nordseitige Aufstieg auf den Stanser-Joch-Kamm. Direkt vom Ufer des Achensees beginnt die Tour auf der Piste des Skigebiets, führt weiter oben über ein steiles Waldstück zum Weißenbachsattel und über das großzügige Kar in schönstem Karwendelambiente zum Kamm und zu den nahen Gipfeln. Bei der Abfahrt wird noch ein Teil des beliebten Bärenkopfs mitgenommen.

 

Die Tour ist schwierig (S).

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#474 Skitour Totthummeln

Kennenlern-Tour im schwedische  Are

 

Bei minus 25 Grad und arktischer Kälte führt mich diese kleine Skitour vom schwedischen Aare aus durch dichten Wald auf den Totthummeln (820 Meter) und dann weiter auf einen nicht weiter definierten Südostausläufer des Areskutan. Ein schöne Kondi-Runde, die mehr einem Kennenlernen der tief beeindruckenden Gegend dient. Retour geht es dann auf der Piste.

 

Die Tour ist leicht (L).

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#473 Skitour Innere Sommerwand

Ski-Klassiker nahe der Franz-Senn-Hütte

 

Die Innere Sommerwand ist als Tagestour von Seduck eine ausgiebige Angelegenheit. Nach dem Zustieg zur Franz-Senn-Hütte wartet auf den Tourengeher ein alpiner, aber einfacher Aufstieg über Stiergschwez und Sommerwandferner bis zur Kräulscharte. Von dort führt ein teils versicherter Blockgrat zum Gipfel mit fantastischer Aussicht auf das Tourengebiet im Oberbergtal. Eine tolle Variante für die Abfahrt ist die Steilrinne zum Gschwezgrat mit Abfahrt über das Kuhgschwez.

 

Die Tour ist ziemlich schwierig (ZS) mit etwas Kletterei (II-).

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#472 Skitour Thaurer Zunterkopf

Karwendel-Skitour aus dem Inntal

 

In prächtiger, vorgeschobener Lage präsentieren sich die Zunterköpfe vor den hohen Felsgipfeln des Karwendel. Der einzige Skitourenanstieg führt von Thaur im Inntal über die Thaurer Alm zum Törl und auf den westlichsten Zunterkopf. Besonders an Nachmittagen gibt’s hier an schönen Tagen Sonne satt. Aufmerksamkeit verlangt die zwar flache, aber bei viel Schnee recht exponierte Querung nach der Thaurer Alm.

 

Die Tour ist ziemlich schwierig (ZS).

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#471 Skitour Rastkogel - Rosskopf

Große Freeride-Tour von Hochfügen

 

Als einer der markanten Gipfel der Tuxer Alpen nimmt der Rastkogel mit seiner freien Rundumsicht über die Ostalpen eine Sonderstellung ein. Für uns war der Gipfel der höchste Punkt einer größeren Runde von Hochfügen, mit Aufstieg über das Sidanjoch zum Rosskopf, Abfahrt ins Nurpenstal und neuerlichem Aufstieg zum Tagesziel. Zurück führte uns der Weg durch das “Kanonenrohr” und abermals das Sidanjoch nach Hochfügen.

 

Die Tour ist wenig schwierig (WS+).

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#470 Skitour Vennspitze

Einfacher Klassiker im Valser Tal

 

Vom hochgelegenen Padauner Sattel nahe des Brenners ist die Vennspitze über schönes Skigelände erreichbar. Die Tour ist ausserordentlich beliebt, und durch die nordseitige Ausrichtung auch recht schneesicher. Der Ausblick ist für den vergleichsweise kurzen Zustieg famos und reicht vom Tuxer Hauptkamm und die Brennerberge bis in die Stubaier Alpen und das Karwendel.

 

Die Tour ist wenig schwierig (WS).

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#469 Skitour Grafmartspitze

Skitourenklassiker aus dem Navistal

 

Die Grafmartspitze steht etwas im Schatten der benachbarten, höheren Grünbergspitze. Bis auf den letzten Aufstieg, den man bei unsicheren Verhältnissen besser auslässt, ist die Tour aber ident und hat alles, was ein Skitourenklassiker braucht: abwechslungsreiches Gelände auf der sonnigen Südseite, Steilstufen im Wechsel mit Erholungspassagen und eine wunderbare Aussicht. Kurz: ein Paradeexemplar der vielen Klassiker im Navistal.

 

Die Tour ist wenig schwierig (WS).

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#468 Skitour Mullfjället

Schwedischer Wintertraum

 

Tief beeindruckend ist für einen Mitteleuropäer die winterliche Landschaft Schwedens. Weite Wälder, flache Hügel (Fjälle) und dazu die klirrende Kälte - etwas geradezu Mystisches liegt hier in der Luft. Von Duved aus beim Ski-Ort Aare lässt sich das auf dem Mullfjället (1031 Meter) erleben. Oberhalb des kleinen Skigebiets führt der zumeist flache Anstieg bis zum exponierten Gipfel mit einer Hütte zum Umziehen. Von hier aus lassen sich Aare und die gesamte Region überblicken.

 

Die Tour ist wenig schwierig (WS).

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#467 Skitour Matekopf - Schönjöchl

Pistentour auf der Fisser Südseite

 

Als Tourengeher ist man im Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis in der Unterzahl, trotzdem zahlt es sich aus, die Pisten einmal von unten nach oben zu begehen. Wer den nahen Pistenrummel ausblendet, erlebt den Matekopf oberhalb von Fiss als einen traumhaften Aussichtspunkt in die Lechtaler und Ötztaler Alpen. Mit dem Schönjöchl wartet auf dieser kleinen Tour sogar noch ein zweiter Gipfel.

 

Die Tour ist leicht (L).

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#466 Skitour Pallspitze - Kastenwendenkopf

Skirunde aus der Kelchsau

 

Inmitten der Kitzbüheler Alpen liegt mit der Kelchsau ein Skitourenparadies mit unzähligen Zielen. Hier wieder jeder fündig, neben den häufig begangenen Routen finden sich in den weitläufigen Bergen jede Menge ruhigere Ecken. Eine beliebte Rundtour führt von der Erla Brennhütte im Langen Grund auf die Pallspitze, mit kleinem Abstecher zum Kastenwendkopf, und über den Frommgrund zurück.

 

Die Tour ist wenig schwierig (WS).

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#465 Skitour Kreuzeck, Garmisch

 

Sichere Alternative mit Aufstiegsroute

 

Mit großteils eigener Spur abseits der Pisten durchs Skigebiet - so kann man sich die Skitour auf das Kreuzeck (1651 Meter) im Wettersteingebirge von Garmisch-Partenkirchen (708 m) aus gefallen lassen. Dabei gibt es für die nicht ganz 1000 Höhenmeter etliche Varianten - eine davon führt von der Kreuzeckbahn-Talstation durch den Wald zur Toni-Hütte (1056 m) und dann wechselweise auf der Skiroute und einem eigenen Skitouren-Pfad zum Kreuzeck.

 

Die Skitour ist einfach (L).

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#464 Winter-Runde Wank - Eckenberg

Hoch über Garmisch-Partenkirchen

 

Verlockend schön ruht im Winter der sonst so beliebte Wank (1780 Meter) über Garmisch-Partenkirchen. Relativ selten begangen ist dabei die winterliche Lauf-Runde über den Eckenberg (1749 m/auf anderen Karten auch als Ameisberg eingezeichnet) zum Wank mit dem bewirtschafteten Wankhaus (1780 m). Der erfolgt Abstieg über den klassischen Südsteig. Je nach Schneelage sind Schneeschuhe unerlässlich.

 

Die Winter-Tour ist wenig schwierig (T2/WT2).

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#463 Skitour Rofan "Hinter dem Ebner Joch"

Pulvern hinter dem Ebner Joch

 

Die Südseiten des Rofan bieten abwechslungsreiches Tourengelände in herrlicher Landschaft. Auf kleinem Raum wechseln vielbegangene Routen, wie die Tourenautobahn zur Rofanspitze mit der beliebten Talabfahrt nach Wiesing, mit einsamen Anstiegen wie das große Kar “hinter” dem Ebner Joch hinauf zum Schichtenhals. Des Tourengehers Lohn ist gewiss.

 

Die Tour ist ziemlich schwierig (ZS).

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#462 Skitour Hinterer Daunkopf

Aussichts-3000er am Stubaier Gletscher

 

Als relativ einfacher 3000er wird der Hintere Daunkopf sowohl von Ötztaler Seite von der Amberger Hütte oder als auch von der Mutterbergalm im hintersten Stubaital gerne mit Ski angegangen. Die Tour wird oft und gern schon im früheren Winter gemacht, wenn der Andrang der Skifahrer noch nicht allzu groß ist. Reizvoll ist die Rundtour mit Zustieg über die einsame Glamergrube und die Abfahrt über die markierte Skiroute durch die Wilde Grube.

 

Die Tour ist wenig schwierig (WS).

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#461 Winter-Tour Männlichen

Zwischen Grindelwald und Wengen

 

Oberhalb des Lauterbrunnetals gibt es neben dem berühmten Lauberhn (2472 m) noch einen zweiten bekannten Gipfel mit imposantem Namen: der Männlichen (2343 m). Der Skigebiets-Gipfel in den Berner Voralpen zeigt weniger mit dem Blick auf das Tal als vielmehr auf die Eiger-Nordwand auf.

 

Die Tour ist einfach (WT1).

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#460 Skitour Birgitzköpfl von Götzens

Wald-Variante eines Klassikers

 

Skitouren- und Rodel-Zeit ist Hochzeit am schönen Birgitzköpfl (1982 Meter) in den nördlichen Stubauer Alpen. Eine abgelegene Variante führt jedoch von Götzens (868 m) aus durch den Oberen Wald zur Birgitzer Alm (1808 m) und weiter zum Gipfel und wahlweise zum Birgitzköpflhaus (2099 Meter). Von dort wartet die Abfahrt über die Pisten in Richtung Götzens.

 

Die Skitour ist leicht (L).

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#459 Winter-Tour Niederhorn via Waldegg - Beatenbucht

Hoch über dem Thunersee

 

Abseits des Winterrummels rund um Interlaken lädt das kleine, kaum befahrbare Skigebiet am Niederhorn (1963 Meter) für eine ruhige Trailrun- oder Wander-Runde in den Emmentaler Alpen ein. Los geht die an Kilometern intensive Tour in Waldegg kurz vor Beatenberg (1155 m), retour führt der Weg nach Beatenberg und je nach Lust und Laune nach Beatenbucht am Thunersee.

 

Die Winter-Wanderung ist einfach (WT1).

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#458 Winter-Runde Harder Kulm

Ruhiger Aussichtspunkt über Interlaken

 

Steht die Standseilbahn zum Harder Kulm (1322 Meter) im Winter still, dann steht auch die Zeit am Hausberg von Interlaken still. Der kleine Ausläufer des gut 30 Kilometer langen Harder-Gebirgszugs in den Emmentaler Alpen besticht mit schönem Blick auf das Dreigespann Eiger, Mönch und Jungfrau.

 

Die Winter-Tour ist anspruchsvoll (T2/WT3).

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#456 Skitour Schartenkogel - Karlskirche Volders

Pistentour aus dem Inntal

 

Bei sehr guter Schneelage ist die Skitour von der Karlskirche bei Volders hinauf ins Glungezer Skigebiet eine der beliebtesten Routen im Raum Innsbruck. Oft als “längste Skitour Tirols” bezeichnet, verlangt die Tour einiges an Kondition und bietet viel Abwechslung: von den offenen Wiesenflächen am Kleinvolderberg zum Entenmarsch am Pistenrand, und weiter oben der alpinere Teil zum Schartenkogel oder - wenn man über die volle Distanz gehen will - zum Gipfel des Glungezer.

 

Die Skitour ist leicht (L).

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#455 Skitour Sonnwendjoch

Pistentour von Kramsach

 

Bei Schnee bis ins Tal und kritischer Lawinensituation ist die Pistentour durch das aufgelassene Skigebiet am Sonnwendjoch im Rofan eine gute Wahl. Viele nützen den Aufstieg als Trainingstour, dafür sprechen die über 1.200 Höhenmeter bis zum Sonnwendjochhaus, die bis zum nahen Roßkogel weiter verlängert werden können. Alleine wird man hier selten sein, doch die Tour belohnt mit schönen landschaftlichen Eindrücken.

 

Die Tour ist leicht (L).

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#454 Schnee-Tour Krummbachstein - Eng-Schlucht

Winter-Traum im Rax-Gebirge

 

Der Winter hat hier viele schöne Gesichter - eines davon zeigt sich beim langgezogenen Weg durch die Eng-Schlucht zum Krummbachstein (1602 Meter), dem höchsten Gipfel der Gahns, dem südöstlichen Plateau des Schneeberg-Massivs. Er zählt im Sommer zu den prominenteren Bergzielen - im Winter herrscht hier vorwiegend Ruhe. Der Berg wirkt geradezu abgelegen.

 

Die Schnee-Tour ist mittel schwierig (T3/WT3).

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#453 Heimliches Gericht - Kohlerhöhe - Gamswand

Wander-Lauf-Kraxel-Runde im Kremstal

 

Das Kremstal nahe der Donau ist nicht nur Heimat von Riesling und Grünem Veltliner, sondern auch sehr abwechslungsreiches Wanderrevier. Die Krems ist tief in die Mittelgebirgslandschaft des Waldviertels eingeschnitten, an den sonnigen Talhängen nahe Senftenberg finden sich unzählige Kletterfelsen und lohnende Aussichtspunkte, wie das Naturwaldreservat ‘Heimliche Gericht’, die weitläufige Kohlerhöhe, den beliebten Schanzriedel und die mit etwas Kletterei erreichbare Gamswand.

 

Die Tour ist auf den Zustiegen einfach (max. T2), die Gamswand ist schwieriger (II-, ausgesetzt).

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#452 Schneeschuh-Tour Dürrenschöberl

Winterlicher Aussichtstraum

 

Der Dürrenschöberl (1737 Meter) in den Eisenerzer Alpen ist mit seinem großen Panorama und seiner einfachen Erreichbarkeit ein lohnenswertes Ziel mit Schneeschuhen sowie als Skitour. Das Gesäuse lässt sich ebenso einsehen wie das Tote Gebirge und die Rottenmanner Tauern. Der Weg führt von Rottenmann (681 m) über die Messner Alm (1478 m) zuletzt flach zum Gipfel.

 

Die Schneeschuh-Tour ist wenig schwierig (WT2).

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#451 Winterwanderung Hinterhornalm - Walderalm

Karwendel-Almduo im Winterkleid

 

Die Runde von Gnadenwald über die Hinterhornalm und weiter zu Walderalm ist landschaftlich eine Wucht. Noch schöner ist die Zeit nach dem ersten Wintereinbruch, wenn es dank der geschlossenen Mautstraße deutlich ruhiger wird. Trotzdem sind die Steige durch die Sonnenlage meist angespurt und einer traumhaften Schneewanderung steht nichts im Wege.

 

Die Tour ist einfach (WT1).

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#450 Skitour Archbrandkreuz

Skiwanderung im Frühwinter

 

Eine gar nicht so kleine, aber feine Skitour für den Saisonbeginn ist das Archbrandkreuz oberhalb von Inzing. Die Route ist durch ihre nordseitige Ausrichtung schneesicher und nutzt geschickt offene Waldschneisen für den Aufstieg. In unserem Fall war es durch den starken Windeinfluss oberhalb der Waldgrenze mehr eine Skiwanderung als echte Skitour. Die Tour kann bei entsprechender Schneelage zum Brechten oder wie in unserem Fall als Rundtour über die Inzinger Alm verlängert werden.

 

Die Tour ist wenig schwierig (WS).

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#449 Skitour Largoz-Runde

Weihnachtstour 2018 am Hausberg

 

Der Largoz (2214 Meter), ein Nordausläufer der Tuxer Alpen, ist von der Aussicht her einfach eine Wucht - und in fast allen Schneelagen eine sichere Tour. Sichere Verhältnisse erfordert indes der Osthang, den wir zur Abfahrt benutzen. Unser Aufstieg liegt bei dieser Ski-Rundtour klassisch auf der Westseite von der Krepperhüte (1300 m) aus über die Largozalm (1930 m) zum Gipfel. 

 

Die Skitour ist leicht (L+).

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#448 Schneeschuh-Tour Pletzachkogel

Im Schnee auf den Rofan-Vorgipfel

 

Der Pletzachkogel liegt etwas abseits der bekannten Ziele im Rofan und unweit des stillgelegten Sonnwendjoch-Skigebiets. Bei der Fahrt durch das Unterinntal ist der Pletzachkogel durch die massiven Felsabbrüche seiner Südwand erkennbar. Aus dem Inntal führen diverse urige Steige hinauf zu den Pletzachalmen und weiter zum bewaldeten Gipfel mit bester Aussicht in das Unterinntal und die Kitzbüheler Alpen.

 

Die Tour ist eine mittel schwierige Schneeschuh-Wanderung (WT3 im oberen Bereich).

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#447 Puflatsch Winter-Runde

Sanfter Dolomiten-Klassiker auf Abwegen

 

Im Winter herrscht abseits des flachen Aussichts-Plateaus Ruhe am Puflatsch (Monte Bullacia/2176 Meter). Das gilt auch für den Schnürlsteig, der auf der Nordostseite von Pufels (1480 m) aus zuerst durch den Wald, später über steilere, aber kaum schwierige Passagen zum Fillenkreuz (2130 m) und von dort flach über einen meist ausgetretenen Winterwanderweg zum höchsten Punkt.

 

Die Schnee-Tour ist mittel schwierig (T2+/WT3).

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#446 Außerraschötz - Innerraschötz

Sanfte Schnee-Tour in den Dolomiten

 

Ohne Betrieb der Standseilbahn, mit geschlossener Hütte und einer schönen Schneeschicht ist die Winter-Wanderung über die Raschötz-Gruppe ein wunderbar ruhiges Wintermärchen. Von St. Ulrich (1265 Meter) weg führt der Weg über das etwa ab Weihnachtne bewirtschaftete Raschötzhaus auf den Außerraschötz (2283 m) und weiter zum Innerraschötz (2317 m).

 

Die Schnee-Tour ist einfach (T2/WT2).
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#445 Höllkopf, Schneeschuh-Wanderung

Im Angesicht des mächtigen Grünstein

 

Für gewöhnlich ist der Höllkopf (2194 Meter) im Winter nur Durchreiseziel der Skitourengeher, die auf der beliebten Grünstein-Umrundung. Doch auch als eigenes Ziel für Schneeschuhwanderer gibt die kleine Kuppe im Mieminger Gebirge einiges her. Meine Schlechtwetter-Ausweichtour führt vom Gasthaus Arzkasten (1151 Meter) weg knapp über den Marienberg-Alpsteig unter das Marienbergjoch (1789 m) und von dort zu Hölltörl (2126 m) und Höllkopf.

 

Die Schneeschuh-Tour ist anspruchsvoll (T3/WT3).

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#444 Larchkopf - Maria Brettfall

Laufrunde im vorderen Zillertal

 

Der Larchkopf (1375 m) ist ein schöner Aussichtspunkt am Ausgang des Zillertals und zugleich der nördöstlichste Gipfel der Tuxer Alpen. Das Köpfl ist unschwierig über einfache Waldwege zu erreichen, mit vielfältigen Möglichkeiten für Trailruns oder gemütliches Wandern und schönen Ausblicken ins Rofan, die Kitzbüheler Alpen und das Zillertal. Der Aufstieg von Strass im vordersten Zillertal führt zudem am Wallfahrsort Maria Brettfall vorbei.

 

Die Tour ist einfach (T1).

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#443 Loreakopf, Winter-Tour

Schneestapfen in den Lechtaler Alpen

 

Für eine Winter-Tour vom Fernsteinsee aus braucht es für die Besteigung des Loreakopf (2471 Meter) je nach Schneelage sichere Verhältnisse. Auch meine Tour Ende Dezember beim so schneearmen Jahresausklang ließ mich im Tiefschnee ohne Schneeschuhe kurz fast verzweifeln. Die Route führt vom Fernsteinsee (934 m) weg zur Loreahütte (2022 m) und dann steil Richtung Lorea-Kopf-Kamm. Nach einem Abstecher zum Sittelehnerkopf (2343 m) geht es wieder zurück.

 

Die Winter-Tour ist anspruchsvoll (T4/WT4).

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#442 Strimskogel

In wenigen Schritten weg vom Skirummel

 

Relativ ruhig ist der Strimskogel (2139 m) in den Niederen Tauern mehr etwas für Schneewühler und Schneeschuh-Wanderern . Dafür ist auf dem höchsten Gipfel am Kamm zwischen Zauchensee und Untertauern ein kleines Wintermärchen - von hier lässt sich ein Großteil der benachbarten Gebirgsgruppen bei richtiger Zeit in aller Ruhe studieren.

 

Die Winter-Tour ist einfach (T2/WT2).

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#441 Krinnenköpfe - Sennjoch - Kreuzjoch

Im Rücken des Schlicker Skigebiets

 

Die Tour auf Sennjoch (2237 Meter), Krinnenköpfe (über 2200 m), Kreuzjoch (2180 m) und den östlichsten der Krinnenköpfe (2137 m) in den Stubaier Alpen wird zu einem winterlichen Genuss. Gestartet wird dabei beim Weiler Pfurtschell oberhalb von Neustift (994 m). Am Grat (teils Klettersteig) führt der Weg weiter zum Kreuzjoch und dann südwärts in direkter Linie wieder südwärts bergab und vorbei am Gasthof Vergör (1285 m) zum Ausgangspunkt.

 

Die Tour ist ziemlich schwierig (T4/C).

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#440 Sinnesjoch

Aussichts-Traum der Lechtaler Alpen

 

Ein Platz zum Verweilen, Genießen und Innehalten: Oberhalb der 1777 errichteten Wallfahrtskirche Sinnesbrunn liegt das im Winter relativ einfach zu erreichende Sinnesjoch (2273 m). Das aussichtsreiche Plateau wartet mehr mit seiner herrlichen Aussicht auf als mit Schwierigkeiten. Start ist in Obtarrenz (1020 m).

 

Die Tour ist wenig schwierig (T2/WT2).

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#439 Klobenjoch

Stiller König im westlichen Rofan

 

Das Klobenjoch (2041 Meter) fristet als stiller Gipfel sein Dasein hoch über dem Achensee. Von Buchau (970 m) weg wird der Berg im Rofangebirge über die Dalfaz Alm (1693 m) erreicht. Dabei ergeben sich weitreichende Blicke über das Inntal hinweg in die Tuxer Alpen sowie in das östliche Karwendel und Vorkarwendel sowie die bayerischen Kollegen im Norden und die Rofan-Gefährten im Osten.

 

Die Tour ist mittelschwierig (T3).

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#438 Kranzhorn Laufrunde

Grenzgänger mit Weitblick

 

Mit seinen zwei Gipfelkreuzen - einem österreichischen und einem deutschen - trägt das Kranzhorn (1368 Meter) seiner Stellung als Grenzberg auf eigenwillige Art und Weise Rechnung. Scheiden werden sich die Geister an diesem Berg der Chiemgauer Alpen aber nicht was die Aussicht betrifft. Von der Hintermair Alm (924 m) führt die Laufrunde kurz und knackig vorbei an der Kranzhorn Alm (1230 m) zum Gipfel.

 

Die Tour ist einfach (T2).

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#437 Rether Kopf - Kafellkamm - Hochplatte

Langer Kamm im Vorkarwendel

 

Nördlich des Achensees gehen die schroffen Kalkberge in das sanfte Vorkarwendel und die bewaldeten Bayrischen Voralpen über. Der Kafellkamm westlich von Achenkirch ist einer der langen Kämme im Vorkarwendel, wo statt Fels die Botanik regiert. Hat man den langen Zustieg erst einmal hinter sich gebracht, wartet ein enorm aussichtsreiches Bergerlebnis, das man noch mit einem Besuch der nahen Hochplatte komplettieren kann.

 

Die Tour ist ziemlich schwierig (T4).

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#436 Rauenkopf - Holzköpfl - Durschkopf

Abstand gewinnen im grünen Karwendel

 

Eine schöne, aussichtsreiche und kaum begangene Runde führt von Reith bei Seefeld (1130 Meter) zuerst auf den Rauenkopf (2011 m). Danach zieht sich eine gut ausgeschnittene Latschengasse und ein alter Jägersteig mit viel Sicht auf das Inntal hinunter zum Holzköpfl (1893 m), über den Durschkopf (1639 m) geht es zurück nach Reith.

 

Die Tour ist mittel schwierig (T3).

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#435 Nagelwandspitze Südostflanke

Südseitenklettern auf alter Route

 

Rund um das Bettelwurfmassiv ober dem Halltal gibt es viele Touren aller Preisklassen: markierte und versicherte Normalwege bis zu anspruchsvollen Klettertouren. Für Liebhaber alter, kaum mehr begangener Routen gibt es mit der Südostflanke der Nagelwandspitze (Kleine Wechselspitze) und der Fallbachschlucht ein besonderes Schmankerl.

 

Die Tour ist sehr schwierig (T6-/II+).

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#434 Bike&Hike Hoher Gleirsch

Ein Klassiker im Karwendel-Gebirge

 

Im goldenen Herbst ist die Bike&Hike-Tour auf den Hohen Gleirsch (2492 Meter) eine der schönsten und zugleich wenig fordernden Unternehmungen im Karwendel. Von Scharnitz (964 m) weg führt der Pfad ins Gleirschtal bis zur Amtssäge (1202 m) und von dort südseitig auf den Hohen Gleirsch. Der Abstieg erfolgt später unterhalb der Riegelkarspitzen durch das Gleirscher Riegelkar.

 

Die Tour ist mittel schwierig (T3).

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#433 Oberreintalschrofen - Teufelskopf

Steile Gipfel im südlichen Wetterstein

 

Markant ragt der Oberreintalschrofen aus dem südlichen Wettersteinkamm hervor. Trotz der prominenten Lage wird der Gipfel kaum besucht, vielleicht auch weil er zwischen den bekannten Kletterrouten an Scharnitz- und Schlüsselkarspitze im Osten und dem fordernden Teufelsgrat im Westen liegt. Durch die brüchige Südflanke führt der anspruchsvolle Normalweg mit Kletterei bis II+, anschließend kann man noch den benachbarten Teufelskopf mitnehmen.

 

Die Tour ist sehr schwierig (T6/II+).

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#432 Schwarzhorn - Wildkopf - Marchsäule

Wundervolle Stubaier Kamm-Wanderung

 

Eine recht einsame, genussvolle und aussichtsreiche Tour führt vom Oberbergtal aus über die Seduck Hochalm (2256 Meter) zum Wildkopf (2719 m) und weiter zum Schwarzhorn (2812 m). Eingespannt zwischen Kalkkögel und den beiden Villerspitzen zählt dieser Verbindungskamm von der Wildkopfscharte (2599 m) zum Sendersjöchl (2477 m) zu dem schönsten, was die Gegend zu bieten hat.

 

Die Tour ist mittel schwierig (T3+).

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#431 Soiern-Umrahmung

Panoramarunde hoch über Mittenwald

 

Weniger schroff, gut erschlossen und leicht erreichbar - die Soierngruppe nahe Mittenwald ist die liebliche Version des Karwendel. Schön der bayrische König Ludwig II. war von der Schönheit dieser Gebirgsgruppe fasziniert, hat im 19. Jhdt. die Soiernhäuser errichten lassen und seinen Tee am Gipfel der Schöttelkarspitze getrunken. Die den Soiernkessel hufeisenförmig umrahmenden Gipfel zwischen Soiernspitze und Schöttelkarspitze lassen sich in einer aussichtsreichen Rundtour überschreiten.

 

Die Tour ist mittelschwierig (T3/I).

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#430 Pitschberg - Crujeta

Sanfte Tour in den Dolomiten

 

Zwischen grünen Wiesen und kerzengerade abbrechenden Felswänden sind in den Dolomiten meist nur wenige Meter - ein Charakteristikum für diese einzigartige Gebirgsgruppe. Eine relativ einfache Tour, um diese Eigenheiten besser kennen zu lernen, führt vom Grödnertal aus auf dem Pitschberg (2363 Meter).

 

Die Tour ist wenig schwierig (T2).

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#429 Bike&Hike Jochkreuz

Aussichtstraum über dem Wipptal

 

Das Jochkreuz (2045 Meter) ist und bleibt einer der schönsten Berge im Nahbereich Innsbrucks. Der kleine begrünte Ost-Ausläufer der Kalkkögel in den Stubaier Alpen wirkt mit seinem großzügigen Gipfelplateau wie ein Panorama-Kino für das Inntal. Meine Runde führt von Kreith (991 Meter) weg. Bei gut 1820 Metern deponiere ich das Rad und steige per pedes zum Jochkreuz auf.

 

Die Tour ist einfach (T2/S0).

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#428 Großer Rettenstein - Gamsbeil

Der König der Kitzbüheler Alpen

 

Egal aus welchem Nachbarberg aus der Große Rettenstein (2366 Meter) erblkickt wird, so ist der König der Kitzbüheler Alpen doch stets aufs Neue ein Blickfang. Unsere konditionell anspruchsvolle Runde führt nach dem Rettenstein über den Laubkogel (2114 m) und den Gamsbeil (2169 m) sowie den Westerachkopf (2096 m) wieder retour durch das Spertental.

 

Die Tour ist schwierig (T5-/II-).

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#427 Brentenkopf

Südseitige Tour für sonnige Herbsttage

 

Am Weg in das Stallental im südöstlichen Karwendel sind zwei Berggestalten dominant: der Rauhe Knöll im hinteren Talgrund sowie rechterhand die Steilwände des Brentenkopfs. Besonders im Spätherbst lohnt sich die Durchsteigung der steilen Schotterreisen und Felspartien über die Südwand, um oben über den Ostgrat zum Gipfel des Brentenkopfs zu gelangen. Alles weg- und markierungslos, versteht sich. Dabei schweift der Blick weit über den Stanser-Joch-Kamm ins Tiroler Unterland.

 

Die Tour ist schwierig (T5/I-II).

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#426 Plessenberg - Kienberg - Heuberg

Brandenberger Sonnenaufgangs-Runde

 

Bei der Tour über Plessenberg (1743 Meter), Heuberg (1746 m) und Kienberg (1786 m) bieten sich wunderbare Aussichten zu den sanften bayerischen Kollegen sowie den schroffen südlichen Zillertaler und Kitzbüheler Gefährten.

 

Die Tour ist mittel schwierig (T3).

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#425 Birkköpfe

Ab vom Schuss im Karwendel

 

Der Birkkopfgrat zieht vom Karwendelhauptkamm hinab ins Hinterautal und trägt mehrere Graterhebungen. Keine Markierungen, kein Gipfelkreuz - hierher verirren sich nur Enthusiasten. Der Grat selbst ist zwar nicht übermäßig schwierig, bei Schnee erhöht sich der Anspruch aber doch etwas. Wer das Unternehmen auf sich nimmt, braucht neben Zeit auch eine gute Portion Orientierungsvermögen.

 

Die Tour ist schwierig (T5/II+).

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#424 Pfeiser Spitze - Lattenspitze - Thaurer Jochspitze

Kino-Panorama auf der Inntalkette

 

Die klassische Runde über die Pfeiser Spitze (2347 m) zählt mit zu dem Besten, was das südliche Karwendel zu bieten hat. Nach der Mountainbike-Auffahrt von Thaur zur Thaurer Alm (1464 m) führt der Weg zur Wildangerspitze (2153 m). Die Route leitet uns weiter zur Lattenspitze (2330 m) und zur Pfeiser Spitze, von wo aus der letzte Übergang zur Thaurer Jochspitze (2306 m) sowie der direkte Abstieg wartet.

 

Die Tour ist schwierig (T4/I/A-B).

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#423 Pezinerspitze - Kleingfallkopf

Aussichtstraum über dem Paznauntal

 

Als nördlicher Ausläufer des Verwall-Gebirges ist die ruhig gelegene Pezinerspitze (2550 Meter) eine ungemein lohnende Tour über dem Paznauntal. Unsere Rundtour führt am kürzesten Weg von Langesthei (1490 m) über die Südosthänge zur Pezinerspitze und über den Kleingfallkopf (2440 m) wieder retour.

 

Die Tour ist mittel schwierig (T3).

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#422 MTB Weinsberg, Dürnberg & Wachtstein

Mountainbike-Tour im Waldviertel

 

Der Weinsberger Wald ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Österreichs und erreicht am Weinsberg eine Höhe von über 1.000m. Unzählige MTB-Routen durchziehen diesen urtümlichen Landstrich im südlichen Waldviertel zwischen Bad Traunstein, Schönbach und dem Luftkurort Bärnkopf. Mit den Wachtstein- und Dürnberg-Strecken lassen sich zwei Runden gut verbinden, der Besuch des nahen Weinsbergs eröffnet Fernblicke bis zu den Alpen.

 

Die Tour ist eine einfache Fun-Strecke auf Forstwegen mit kleinen Traileinlagen (max. S1).

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#421 Ginselhöhe-Laufrunde

Bunter Herbstlauf in Scheibbs

 

An sich ist die Ginselhöhe (906 Meter) ein recht unscheinbarer Berg - dabei ist weniger die Tatsache interessant, dass der Mini-Gipfel der Ybbstaler Alpen die höchste Erhebung auf dem Gebiet der Bezirksstadt Scheibbs ist. Vielmehr führt die Laufrunde durch schöne Wälder, ruhige Pfade mit für die Gegend klassischen Aussichten. Von Scheibbs (339 m) aus ist die Runde Teil des Scheibbser Höhenwegs - aber so oder so ist hier wie so oft Einsamkeit auf solchen Pfaden Ruhe garantiert.

 

Die Laufrunde ist einfach (T2).

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#420 Hochzeiger - Sechszeiger

Abseits des Skigebiet-Rummels

 

Ohne Seilbahnbetrieb und mit ein wenig Neuschnee ist Ruhe garantiert bei der Runde über den Hochzeiger (2593 Meter) und Sechszeiger (2392 m). Die bekannten Skigebiets-Gipfel in den Ötztaler Alpen sind an richtigen Tagen zwei lohnenswerte Ziele, lässt sich von den Nordausläufern über dem Pitztal doch ein umfangreiches Bergpanorama der nördlichen Kalkalpen genießen.

 

Die Tour ist mittel schwierig (T3).

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#419 Schöpfl, Wienerwald

Mit Kindertrage im bunten Herbstwald

 

Der Schöpfl (893 Meter) ist der höchste Gipfel der Wienerwald-Gruppe, dem Nordostende der Alpen. Dort steht die 1898 errichtete, 17 Meter hohe Matras-Warte, die trotz zweimaliger Renovierung (zuletzt 2009) etwas klapprig wirkt. Zwei Minuten entfernt vom Gipfel liegt das gemütliche Schöpfl-Schutzhaus (870 m), das von unserem Startpunkt weg einfach erreicht wird.

 

Die Tour ist einfach (T2).

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#418 Hochiss

Vom Achensee ins schneebedeckte Rofan

 

Das Rofan bildet die zentrale Gebirgsgruppe der Brandenberger Alpen und bietet auf relativ kleinem Raum einen großen Abwechslungsreichtum. Leichte bis mittelschwere Bergwanderungen, fordernde Klettersteige bis hin zu schweren Kletterrouten in den Nordwänden - für jeden ist etwas dabei. Eine mittelschwere Bergtour ist der Hochiss, höchster Gipfel des Rofan und über mehrere Anstiege relativ leicht erreichbar. Besonders schön ist ein Besuch nach dem ersten Schnee und bei guter Fernsicht im Herbst.

 

Die Tour ist mittelschwierig (T4).

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#417 Sonntagshorn Westgrat

Kraxelei am höchsten Chiemgauer

 

Wer den höchsten Berg der Chiemgauer Alpen auf einem ruhigeren Pfad ersteigen will, der wählt den Westgrat auf das Sonntagshorn (1961 Meter). Abseits der beliebten Hauptwege bietet diese nicht allzu schwierige Kraxel-Partie neben ihren kurzen ausgesetzten Passagen viel Ausblick.

 

Die Tour ist schwierig (T4/II-).

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#416 Hochwannig - Handschuhspitze Überschreitung

Gratwanderung in den Miemingern

 

So schroff die Mieminger Kette über weite Teile ist, so relativ leicht sind die Überschreitungen an deren Enden: ähnlich wie die Hohe Munde im Osten ist auch der Wannig im Westen eine empfehlenswerte Gratwanderung. Durch die vorgeschobene Lage ist der Wannig ein besonderer Aussichtsberg, über verschiedene Routen erreichbar und besonders in Verbindung mit den Handschuhspitzen eine zwar lange, aber äußerst schöne Unternehmung.

 

Die Tour ist mittelschwierig (T4).

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#415 Kaskarspitze - Sonntagkarspitze

Scharfer Karwendelgrat ober der Pfeis

 

Die Begehung der Gleiersch-Halltalkette aus dem Inntal erfordert neben der Freude am brüchigen Gestein auch sehr gute Kondition. Als Tagestour sind die einsamen Gipfel im Nahbereich der “Pfeis” nicht unter 2.000 Höhenmetern zu machen, da man zuerst eines der Jöcher an der Inntalkette überschreiten und in die Pfeis absteigen muss, um dann zu den Gipfelzielen anzusteigen. Ist man erst einmal so weit, lohnt es sich, mehrere Gipfel zu einer Gratüberschreitung zu kombinieren, wie auf dieser Tour die Kaskar- und Sonntagkarspitze.

 

Die Tour ist sehr schwierig (T5/III).

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#414 Tschirgant, Kleine Überschreitung

Majestätisch über dem Inntal

 

Es gibt nur ganz wenige Berge in Nordtirol, die von der Aussicht her mit dem Tschirgant (2370 Meter) mithalten können. Der eigenständige Stock der Mieminger Kettewartet mit Weitblicken auf auch bei meiner kleinen Überschreitung. Die führt von Karres über die Karrer Alm zum Haiminger Kreuz (2270 m), dann weiter zum Hauptgipfel und über die einladende Bergwachthütte (2180 m) über Karrösten (918 m) wieder zurück.

 

Die Tour ist ziemlich schwierig (T4).

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#413 Faistenauer Schafberg

Ruhige Runde im Salzkammergut

 

Es gibt viele von diesen Ecken im Salzkammergut, die nicht wirklich etwas mit Tourismus zu tun haben scheinen und dennoch geradezu magisch sind. Das beste Beispiel dafür ist der Faistenauer Schafberg (1559 Meter) mit seiner Überschreitung. Der abgelegene Gipfel der Osterhorngruppe ist mit seiner einfachen Strecke ideal für eine schöne Berglauf- oder Trailrun-Runde.

 

Die Tour ist wenig schwierig (T2+).

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#412 Kumpfkarspitze

Im Rücken der Karwendel-Nordkette

 

In Rufweite zum Innsbrucker Klettersteig liegt die Kumpfkarspitze. Steigt man von der Nordkette in das innere Karwendel ab, befindet man sich unvermittelt in einer wilden Welt von Felstürmen und einsamen Karen. Selten besucht, sehr schroff, ein umständlicher Zustieg mit hohem Anspruch an das Orientierungsvermögen. Diejenigen, die das Karwendel lieben, werden ihre Freude an der Kumpfkarspitze haben.

 

Die Tour ist sehr schwierig (T6/III).

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#411 Kraxentour Hermannskogel

Mit Kindertrage auf Wiens Höchsten

 

Der Hermannskogel (542 Meter) bietet von fast jedem Punkt der Stadt aus eine gute Tourenmöglichkeit an. Wer es gemütlicher will, der reist mittels Bus oder Auto nach Obersievering und macht sich von dort über das Gasthaus zum Agnesbrünnl (460 m) auf zum Gipfel. Dabei ist es ratsam, die Öffnungszeiten der 1888 erbauten Habsburgwarte zu studieren.

 

Die Tour ist einfach (T2-).

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#410 Seeberspitze, Ridnauntal

Zwischen Wetterspitze und Rosskopf

 

Die Seeberspitze (2567 Meter) führt ein eher ruhiges Dasein über dem Ridnauntal. Dennoch ist der aussichtsreiche Gipfel der südlichen Stubaier Alpen über einen markierten Steig auf der sonnigen Südseite erreichbar und damit auch für Wanderer attraktiv. Von Ridnaun (1342 m) weg führt mein Pfad dabei im Aufstieg auf dem Steig nach oben und später über die Seeberalm (2110 m) über Steigspuren in direkter Linie wieder zurück.

 

Die Tour ist mittel schwierig (T3).

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#409 Kalkwand, Tuxer Alpen

Unikum in den Tuxer Alpen

 

Als einsame, schroffe Kalkinsel thront sie inmitten der Tuxer Alpen - die Kalkwand. In Kletterkreisen ist die Kalkwand ein Begriff, Führermaterial findet man aber kaum. Zustiege gibt es von Süden aus dem Tuxer Tal über die Junsbergalmen oder von Norden durch die Wattener Lizum und den Truppenübungsplatz via Junsjoch. Zum Gipfel selbst gibt es mehrere Anstiege, für Bergsteiger bietet sich vor allem der exzellent mit Haken abgesicherte “Soldatenweg” über den Westgrat an, der sehr luftig und in schönem Fels zum Gipfel führt.

 

Die Tour ist sehr schwierig (T5/III).

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#408 Tettensjoch

Am ruhigen Hausberg der Tuxer

 

Im Schatten der Zillertaler Giganten führt der Hausberg der Gemeinde Tux (Lanersbach) ein ruhiges Dasein. Das Tettensjoch (2276 Meter) bietet vor allem in der Überschreitung einige wunderbare Ausblicke auf das das Tuxertal, die Tuxer sowie Zillertaler Alpen bis hin zum Gletscherskigebiet.

 

Die Tour ist mittel schwierig (T3).

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#407 Guffert Westgrat

Latschenkampf und Kalkvergnügen

 

Der freistehende Kalkstock des Guffert ist ein besonderer Blickfang nahe des Rofan und überragt die umliegenden Brandenberger Alpen deutlich. Der von Steinberg zum Ostgipfel führende Normalweg ist eine beliebte Bergtour. Deutlich einsamer ist man am Westgipfel und am schön zu kletternden Westgrat. Etwas Leidensfähigkeit verlangt der mühsame Zustieg durch den dichten Latschengürtel ab. Dafür warten im oberen Teil herrliche Kletterpassagen mit sehr guter Felsqualität.

 

Die Tour ist sehr schwierig (T5/III).

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#406 Glashüttenkogel - Handalm

Zwischen Windpark und Morgenröte

 

Ob es gut oder schlecht ist, dass auf dem schönen Osthang der Handalm (1853 Meter) in Betrieb sind? Abgesehen von der energietechnischen Seite ist es landschaftlich für die Lavanttaler Alpen keine Bereicherung, aber vor allem für Technik-Fans und Fotomotiv-Jäger ein gefundenes Fressen. Meine Sonnenaufgangs-Runde führt von der Straße weg über den Glashüttenkogel (1762 m) und den Moserkogel (1747 m) zur Handalm und über die Weinebene, der Grenze zwischen der Steiermark und Kärnten, auf einem kleinen Steig zurück.

 

Die Tour ist einfach (T2).

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#405 Großer Bettelwurf Osteck

Klettern im Halltal

 

Der Große Bettelwurf ist eine der großen Gipfelgestalten des Karwendel. Sieht man von den düsteren Nordwänden ab, ist die Route aus dem Halltal über Hüttenspitze, Fallbachkarspitze und das ‘Osteck’ des Bettelwurf der abwechslungsreichste und schwierigste Anstieg. 2000 Höhenmeter sind zu überwinden, um knapp unter dem Gipfelgrat die anspruchsvolle Kletterstelle mit der 40m hohen Wand vor sich zu haben. Wer ausgesetzte Grate und Klettern im oberen 3. Grad mag, kommt hier voll auf seine Kosten.

 

Die Tour ist sehr schwierig (T6/III+).

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#404 Dürrenstein

Sonnenaufgang in den Ybbstaler Alpen

 

Der Dürrenstein (1878 m), der große kleine Bruder des Ötscher, sticht seinen Nachbaren in fast jeder Hinsicht aus: Weite, ruhige Anstiege, weniger stark frequentiert, keine Seilbahn am Fuße des Berges - und eine noch prächtigeren Ausblick in den Norden. Der Weg durch das Taglestal vom Start (ca. 700 Meter) zieht sich lange am Bach entlang über die Herrenalm (1327 m)zum ungemein schönen Dürrenstein.

 

Die Tour ist mittel schwierig (T3).

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#403 Hochspitz - Wurzer Alpenspitz - Mareiter Stein

Einsamkeit über dem Ratschingstal

 

Die Südtiroler Herbst-Wanderungen haben einen ganz besonderen Zauber - auch hier am Weg vom Mareiter Stein (2192 Meter) über die Wurzer Alpenspitze (2220 m) zur Hochspitz (2424 m) in den Stubaier Alpen.

 

Die Tour ist mittel schwierig (T3+).

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#402 Zirbitzkogel - Fuchskogel

Höchster Berg der Lavanttaler Alpen

 

Mit einer Dominanz von 33,2 Kilometern lässt der Zirbitzkogel (2396 Meter) kaum einen Wunsch offen, was die Aussicht betrifft. Der höchste Berg der Lavanttaler Alpen ist schon aus dem Tal aus ein Magnet für alle Wanderer und Touristen, zumal der Zirbitzkogel auf fast allen Seiten auf einfachen Wegen erreicht werden kann. Eine schöne Runde ergibt sich dabei über den Fuchskogel (2214 m).

 

Die Tour ist einfach (T2).

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#401 Lüsener Fernerkogel Nordgrat

Am Nordgrat auf den König von Lüsens

 

Er ist eine der mächtigsten Erscheinungen der Stubaier Alpen, der Lüsener Fernerkogel. Im Winter über die ‘Mauer’ eine beliebte, anspruchsvolle Skitour, ist der Fernerkogel im Sommer über den fast 1.000m hohen Nordgrat eine abenteuerliche, lange Bergfahrt mit nicht allzu schwerer Kletterei im festen Urgestein. Als Rundtour mit Abstieg über Rotgrat- und Lüsener Ferner zählt der Fernerkogel zu den großen Klassikern im Sellrain.

 

Die Tour ist sehr schwierig (T5/II).

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#400 Nösslachjoch

Gemütliche Klassiker am Brenner

 

Von Nösslach (ca. 1400 m) weg führt ein einfacher Wanderweg auf das Nösslachjoch (2231 m/auch Steinacher Jöchl genannt). Dabei ist der flache Rücken zum Ausläufer des Stubaier-Alpen-Kamms gespickt mit schönen Weitblicken. Am Weg liegt kulinarisch wichtig die Nösslachhütte (1604 m).

 

Die Tour ist einfach (T2).

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#399 Kuhljochspitze -Freiungsspitzen - Reither Spitze

Langer Grat im Karwendel

 

Der Freiungen-Höhenweg verbindet das Solsteinhaus mit der Nördlinger Hütte bei Seefeld und ist einer der beliebtesten Höhenwege im Karwendel. Eine etwas verschärfte Variante entsteht, wer über den Südgrat auf die Kuhljochspitze ansteigt, die einzelnen Freiungenspitzen inmitten des zerrissenen Grats und zuletzt noch die Reither Spitze mitnimmt. Zu einer langen, landschaftlich kaum zu übertreffenden Runde wird es, wenn man in Hochzirl startet und sich auf die Suche nach alten, teilweise kaum mehr begangenen Jagdsteigen auf den südlich vorgelagerten Kämmen macht.

 

Die Tour ist sehr schwierig (T5/II).

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#398 Bike&Hike Montscheinspitze

Einsame Spitze im Vorkarwendel

 

Es ist weniger ihr Ruf als höchster Gipfel des Vorkarwendels als vielmehr ihr Status als traumhafte Aussichtswarte für die Tiefen des Karwendels, die den Ruhm der Montscheinspitze (2106 Meter) begründen.Von der Gernalm (1160 Meter), die über die mautpflichtige Karwendelstraße erreicht wird, führt ein für Mountainbiker anspruchsvoller Single-Trail über das Plumsjoch (1921 m) zur Montscheinspitze.

 

Die Bike&Hike-Tour ist schwierig (T4+/II-/S0).

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#397 Überschreitung Arnspitzen-Gruppe

Genussklettern oberhalb von Scharnitz

 

Wie eine Mauer steht sie zwischen Wetterstein und Karwendel, die Arnspitzgruppe mit Großer und Mittlerer Arnspitze und der Arnplattenspitze. Nicht ganz leicht, nicht ganz schwer, für geübte Felsgeher bieten die Arnspitzen eine ausgewogene Mischung aus Wanderung und lohnender Felskletterei in bestem Wettersteinkalk. Ausblicke sind bei dieser abwechslungsreichen Tour sowieso garantiert - kein Wunder also, dass dieser Grat an der Tiroler Landesgrenze relativ häufig begangen wird.

 

Die Tour ist sehr schwierig (T5/II).

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#396 Gütenbergkopf - Feilkopf

Achensee und Karwendel fest im Blick

 

Von Pertisau aus ist diese einfach Wanderung nur in der Off-Season, am besten im Herbst oder Frühwinter, zu empfehlen. Dabei ist der Gütenbergkopf (1665 Meter) weit seltener besucht als der kleine Feilkopf (1562 m), von dem aus Pertisau und Achensee gut eingesehen werden können. De kleine Jausenstation bei der Gütenbergalm (1547 m) sowie die Feilalm (1372 m) liegen direkt am Weg und laden zur Rast ein.

 

Die Tour ist wenig schwierig (T2).

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Kommentare: 2
  • #1

    Andi_mit_i (Freitag, 11 August 2017 13:55)

    Vielen Dank für die vielen sehr gut beschriebenen und bebilderten Tourenberichte!!!

    Insbesondere ist aus meiner Sicht hervorzuheben dass ihr die Schwierigkeiten sehr realistisch beschreibt und sowohl klettertechnische Schwierigkeiten und Ausgesetztheit gut beschreibt. Ihr schafft es sogar Steilheiten auf Fotos gut wiederzugeben, was nicht ganz einfach ist.

    Eure Tourenberichte sind eine absolute Bereicherung im Internet und eine gute Quelle für neue Tourenideen.

  • #2

    Roman, Hikalife (Samstag, 12 August 2017 10:21)

    Danke für das Lob, Andi. Ich hoffe, wir können dem auch in Zukunft entsprechen.

    lg Roman