Zunterköpfl

1635 Meter

Brandenberger Alpen

11. April 2020

Autor: Roman

 

Beschreibung:

Ruhige Tour Anfang April gesucht - und am Zunterköpfl (1635 Meter) auch gefunden. Der kleine Gipfel in den südlichen Brandenberger Alpen besticht mit seinem flotten Anstieg von Schönau (590 m) in Breitenbach am Inn und den herrlichen Fernblicken, die sich ab dem Nachberg-Niederleger (1250 m) auftun. Von dort zieht sich ein schöner Pfad zwischen den toll gelegenen Nachbergalmen hinauf zum Zunterköpfl. Von der Aussichtskuppe lassen sich unter anderem Bayerische Voralpen, Zillertaler und Tuxer Alpen sowie das imposante Kaisergebirge überblicken. Retour gibt es einige Varianten.

 

Schwierigkeit: wenig schwierig (markiert/T2)

Von Schönau aus über einen Steig flott, aber wenig schwierig hinauf zu den Nachbergalmen (T2) - Gipfelanstieg zum Zunterköpfl in den Latschen einfach - Abstieg wie Aufstieg.

 

Dauer: 4,5 Stunden

Höhenmeter: 1044 Meter

Kilometer: 9,3 Kilometer

 

Parkplatz:

Kostenfreie Parkplätze in Schönau in Breitenbach am Inn (ca. 590 m).

 

Einkehrmöglichkeiten:

am Weg keine

 

Landschaft:    ********* (9/10)

Kondition:              ***** (5/10)

Anspruch:                   *** (3/10)


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Ausblick vom Zunterköpfl (1635 Meter) in Richtung Hundsalmjoch.

Start meiner Tour ist direkt in Schönau, einem vor allem bei Radfahrern beliebter Ortsteil von Breitenbach am Inn.

Die ersten Höhenmeter nehme ich auf der Forststraße in Angriff, die sich gut zum Warmwerden eignet.

Alsbald komme ich auf den genialen Wanderpfad, der mich über flotte 500 Höhenmeter hinauf zu den Nachbergalmen führt.

 

Über 20 Grad Temperatur machen die Tour zu einem passenden Frühlings-Trip.

Die Gangart der Trailrun-Runde bleibt von Anfang eine einfache - daher fällt das Ganze hier ganz klar in die Kategorie "Genuss-Tour".

Ein kleines Schnitzerei-Kunstwerk am Wegesrand.

Ein paar Felsen säumen im letzten Abschnitt den frühlingshaften Ausflug.

Ab dem Nachberg-Niederleger (1250 Meter) tut sich eine Welt voller Weitblicke auf.

Kurioser April nach dem wenigen Niederschlag: Selbst die Gratlspitze ist schon so gut wie schneefrei, links davon zeigt sich das Kragenjoch

Blau, blau, blau blüht der Enzian - ein kleiner Frühlings-Gruss.

Vorbei an der Gatterer Alm mit herrlichem Blick in die Kitzbüheler Alpen.

Sonnengebräunte Wiesen warten auf mich.

Hohe Salve und Großer Pölven zeigen sich hinter dem Nachbergalmen.

Über eine kurze Forststraßen-Passage erreiche ich den Wanderweg zum schon sichtbaren Gipfel des Zunterköpfls.

Das Alpengasthaus Buchacker, das unterhalb des Hundsalmjoch liegt, ist auf einem Wanderweg von hier aus erreichbar.

Famoser Ausblick: Hinter dem noch leicht winterlichen Nachberg-Hochleger zeigen sich Kienberg und Plessenberg.

Nun aber zum sanften Finale hinauf zum Zunterköpfl.

Zwischen den Latschen geht es einfach hinauf.

Und nur mehr wenige Meter zum Ziel.

Ein Blick hinüber zum etwas höheren, aber bei weitem nicht so aussichtsreichen Gipfel des Kühberg.

Und schon bin ich oben: Das Zunterköpfl (1635 m) mit dem 1974 errichteten Gipfelkreuz.

Grandioser Tieflick auf das Inntal.

Eine scheinbar verlassen Welt tut sich im Nordosten auf beim Blick in Richtung Thiersee und Hinteres Sonnwendjoch.

Blick nach Nordwesten zu den sanften Blaubergen und dem Schinder.

Sanfte Brandenberger Alpen: Hundsalmjoch vor Köglhörndl und Pendling.

Ganz im Frühlings-Modus.

 

Und alsbald geht es wieder an den Abstieg - hinter dem Plessenberg lässt sich auch die Voldöpper Spitze erkennen.

 

Ein sensationeller Ausblick begleitet mich auf meinem Abstiegsweg.

 

Sehnsuchtsvoll bleibt mein Blick an der Landschaft hängen, ehe es wieder hinein in in den Wald geht. Eine schöne Runde über das Zunterköpfl wird dort alsbald wieder ihr Ende finden. Schöner und einfacher Ausflug zu schwierigen Zeiten - eine Rarität, die das alles noch um so vieles schöner macht.



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