Sulzkogel

3016 Meter

Stubaier Alpen

26. Juni 2017

Autor: Roman

 

Beschreibung:

Der populärste, höchste und einfachste "Wander-3000er" im Nahbereich von Kühtai kann auch anders. Der Anstieg entlang des Finstertaler Speichers und am Normalweg ist an Juli-Tagen gesäumt mit Wanderern. Das liegt vor allem daran, dass der Weg kaum fordert. Interessanter ist da schon der Abstieg in die Richtung des traumhaften Längentals - der Weg wartet je nach Routenwahl mit mehr oder weniger Kletterei auf.

 

Schwierigkeitsgrad: Normalweg: mittel schwierig (markiert/T3+)

                                     Ost-West-Überschreitung: schwierig (weglos/T5/I)

Bis zum Finstertaler Speicher Aufstieg durch das Skigebiet. Danach lange Flachpassage. Aufstieg zum Sulzkogel mit festem Blockwerk kaum schwierig. Abstieg vom Sulzkogel ins Längental weglos und schwierig - Orientierung wichtig. Weg nach Kühtai durch das Längental markiert und einfach.

 

Dauer: 6 Stunden

Höhenmeter: 1142 Meter

Kilometer: 14,9 Kilometer

 

Parkplatz:

Kostenlose Parkplätze im Tiroler Ski-Ort Kühtai (2020 Meter).

 

Einkehrmöglichkeiten:

Beim Start und Ziel in Kühtai (mehrere Möglichkeiten).

 

Landschaft:  ********** (10/10)

Kondition:             ****** (6/10)

Anspruch:            ******* (7/10)


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Achtung: Der Abstiegsweg ist eine Variante - nicht die einfachste!
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Morgenstimmung am Gipfel des Sulzkogel (3016 m) - unser heutiges Ziel.

Los geht's im wunderschön sommerlich grünen Kühtai mit seinen klassischen Baustellen zu dieser Jahreszeit. Wir steigen in Richtung Drei-Seen-Hütte auf.

Die Forststraße von der Drei-Seen-Hütte zum Finstertaler Speicher, dahinter ragt der Zwölferkogel auf.

Wir queren in einer langen Flachpassage um den Finstertaler Speichersee herum.

Ein wenig Altschnee liegt noch Ende Juni - wir steigen locker darüber hinweg und steigen stets im Gehgelände bergauf.

Es geht Plateau für Plateau bergauf, dazwischen liegen kurze steilere Passagen.

Wir kommen bei etwa 2700 Metern in das Kar unterhalb des Sulzkogels - der Weg ist schon schneefrei.

Am Ende des Kars zieht sich der Pfad direkt bergauf - hier ein Rückblick auf das Kar.

An der Scharte zwischen Gamezkogel (von hier II) und Sulzkogel steigen wir im Blockwerk bergan.

Der Sulzkogel ist nach gut 1000 Höhenmeter erreicht - der Rundumblick ist einfach überwältigend.

Der morgendliche Dunst liegt noch über Innsbruck und dem Inntal.

Danach steigen wir weglos in direkter West-Linie vom Berg ab. Unser erstes Ziel ist der herzförmige See im Stierkar (links vom See führt danach der einfachste Weg weiter).

Keine Steigspuren, dafür ein schöner Erdboden, der beim Abstieg weich nachgibt.

Wir stehen an einer steilen Felswand an und queren links hinaus (I). Das Gelände erfordert viel Aufmerksamkeit, ist rutschig und grobschuttig.

Hier ein Rückblick auf die von mir gewählte Rinne, oberhalb derer gequert wird.

Anschließend wartet Gehgelände - links des Sees führt ein Steig (Steinmandl) bergab.

Ein Rückblick auf den Abstiegsweg. Unser Weg (I) ist eingezeichnet, das X markiert eine zweite Rinne, die auch gangbar aussieht.

Am See angelangt.

Und noch einmal der Abstiegsweg - das X hier ist eine andere Rinne, die wohl am einfachsten zu gehen ist.

In bester Abenteuerlust steige ich quer durch die Felsen ab (Stellen II) - nicht unbedingt notwendig. Das Ziel bleibt so oder so das gleiche: Das Längental.

Ein Blick auf das Ende des Längentals - oben von links nach rechts führt der einfachste Weg vom Stierkar herab (Steinmandl). Rechts zeigt sich der Aufstieg zum Hochreichkopf.

Die Belohnung der Überschreitung: ein Abstieg durch das atemberaubende Längental.

Vom unteren Speicherteich können wir mit ein wenig Gegenanstieg zurück zum Ausgangspunkt queren. Eine schöne und abwechslungsreiche Tour geht zu Ende.


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