Nonsjöchl Rundtour

2028 Meter

Tuxer Alpen

31. Mai 2020

Autor: Roman

 

Beschreibung:

Familienrunde vom Feinsten auf einen kleinen, feinen Aussichtsgipfel in den nördlichen Tuxer Alpen: Das Nonsjöchl (2028 Meter) ist im Schatten des Gilfert wenig prominent und dennoch beliebt. Das liegt einerseits daran, dass der Berg, der in Wahrheit im weiteren Kammverlauf noch höher ist (2112 m), einfach zu erreichen ist und dennoch grandiose Tief- und Weitblicke bietet. Nur mit Einkehr am Weg sieht es schlecht aus - dafür sind die Wege herrlich urtümlich. Vom Gasthaus Hausstatt (1250 m) oberhalb von Weerberg (882 m) schlängelt sich der Aufstiegspfad durch das kurze Hüttegg-Skigebiet und den herrlichen Kamm über denNonsberg (1928 m) zum Nonsjöchl-Gipfelkreuz. Von dort wartet über die Nonsalm (1785 m) und Scheibenaste der gemächliche Abstieg.  

 

Schwierigkeitsgrad: wenig schwierig (T2) 

Vom Gasthaus Hausstatt zuerst einfach durch das Skigebiet, später auf wenig schwierigen Wanderwegen hinauf zum Nonsjöchl (T2) - Abstieg anfangs wenig schwierig, ab ca. 1900 Metern auf Forststraßen oder weglosen Steiglein.

  

Dauer: 5 Stunden

Strecke: 10,3 Kilometer

Höhenmeter: 740 Meter

 

Parkplatz:

Kostenpflichtige Parkplätze (3 Euro pro Tag/8 bis 18 Uhr kostenpflichtig) oberhalb des Gasthaus Hausstatt in Weerberg (ca. 1300 m).

 

Einkehrmöglichkeiten:

Gasthaus Haustatt (1250 m) - unterhalb des Ausgangspunkts.

 

Landschaft:  ******** (8/10)

Kondition:          ***** (5/10)

Anspruch:              **** (4/10)


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Aussichtsbankerl beim Gipfelkreuz des Nonsjöchl (2028 Meter). 

 

Der Frühling verabschiedet sich, der Sommer hält Einzug - und wir ziehen Rucksack und Wanderschuhe am Parkplatz des Hüttegg-Skigebiets an. Schon alleine die Reise hier rauf ist eine Attraktion, auch wenn die Karwendelgipfel im Norden noch in Wolken gehüllt sind.

 

Die Auswahl ist groß, unsere Entscheidung ist schon gefallen und lautet Nonsjöchl.

 

Ehe der schöne Waldweg über den Nordwestkamm beginnt, heißt es erst einmal Höhen- und Kilometer sammeln durch das Skigebiet zu sammeln, das sich über 250 hm erstreckt und mehr mit Familienfreundlichkeit punktet.

 

Der Ausblick beim Speicherteich hinab auf das Inntal.

 

Nun sind es nur mehr gut 550 Höhenmeter hinauf zum gut beschilderten und markierten Nonsjöchl. 

 

Wundervolle Wege in einer tiefgrünen Landschaft - hinten blinzelt der Gilfert hervor.

 

Im Nordosten sind einzig der Stanser-Joch-Kamm und die Rappenspitze besser zu erkennen.

 

Farbenfroh steigen wir zwischen den Heidelbeersträuchern im einfachen Gelände bergauf.

 

Grün, grün, grün sind alle meine Wanderwege zum Nonsjöchl.

 

Die Zeit rinnt dahin, die Orientierung ist hier leicht zu bewahren.

 

Nach der Kreuzung auf der Mountainbike-Route zur Lafasteralm beginnt der Wanderweg kurz etwas steiler zu werden.

 

Die Bäume werden weniger - hier zeigt sich auch, wieso der Anstieg auch im Winter für die Skitour zum Nonsjöchl und/oder dem Gilfert so beliebt ist.

 

Nun gibt es kein Halten mehr.

 

Vorbei am kaum markanten Nonsberg (1928 m) präsentiert sich das Gelände von der flachen Seite.

 

Es geht hinauf zum letzten kleinen Aufschwung (T2).

 

Und dann ist auch das geschafft - und uns liegt Schwaz zu Füßen. Dahinter tauchen im Rofan das Ebner Joch und Klobenjoch sowie die Unnütze auf.

 

Blick zurück auf den letzten Abschnitt.

 

Und da ist das Gipfelkreuz am Nonsjöchl (2028 Meter). 

 

Zeit für eine Rast am Sonnwendfeuer-Platzl.

 

Panorama-Sicht mit leichter Wolken-Einschränkung. 

 

Die verdiente Rast darf nicht fehlen - als die Wolken dichter werden, suchen wir aber langsam wieder den Abstieg. Und der führt erst einmal hinab zur Nonsalm.

 

Über gut 100 Höhenmeter windet sich ein Steig zwischen den Bäumen und Felsen hindurch.  

 

Danach kommen wir auf die schon gut verwachsene Forstraße. 

 

Mit Logenblick auf das Nurpenstal und Alplköpfl geht es über Wiesen dahin. 

 

Wieder mal ein Schilderwald knapp unter der Nonsalm - mein Ziel heißt Hausstatt. 

 

Genussvoll im Genießer-Tempo marschieren wir zwei nun auf der nun sonnigen Forststraße.

 

Bei der Scheibenaste mit Sicht zum Wildofen.

 

Immer wieder tun sich schöne Fernblicke wie hier in Richtung Rote Wand auf.

 

Und nach einiger Zeit ist die Runde dann nach dem flachen Abstieg beim Parkplatz wieder beendet. Das Nonsjöchl bietet für ungewisse Tage die Gewissheit einer schönen und zumeist auch ruhigen Tour. Das alleine reicht schon - und in Gesellschaft reicht es noch einmal mehr.

 



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