Zimnitz (Leonsberg) aus dem Weißenbachtal

1745 Meter

Salzkammergut-Berge

1. Juni 2021

Autor: Roman

 

Beschreibung:

Einer der schönsten und zugleich weniger frequentierten Aussichtsgipfel der Salzkammergut-Berge ist der Zimnitz (1745 Meter), auch Leonsberg genannt. Der schöne Zacken zwischen Wolfgangsee und Attersee ist von allen Seiten her mit längeren Wegen ausgestattet, was in der Region schon eine Rarität ist. De facto gar nichts los ist dabei auf einem fast gänzlich unbekannten Steig aus dem Weißenbachtal. Vorbei an der Dürrenweißenbachjagdhütte (985 m) führt der Aufstieg auf Steigspuren auf einer der Skitouren-Routen durch den lichten Wald zuletzt steil hinauf zu den Steinernen Mandln (1413 m). Vorbei an der Leonsbergalm (1377 m) wartet der wunderschöne Finalabschnitt am Nordgrat zum Zimnitz. Mit dem Traumpanorama im Kopf führt der Weg dann auf der Aufstiegsroute wieder bergab.

 

Schwierigkeit: mittel schwierig (großteils nur Steigspuren, teils markiert/T3+)

Schon von Beginn an auf unbeschilderten Steigspuren hinauf zur Dürrenweißenbachhütte (Orientierung wichtig!) - wenig schwierig durch den Wald, zum Schluss teils felsige Passagen (T3+) vor den Steinernen Mandln - wenig schwierig hinauf zum Zimnitz - Abstieg am Aufstiegsweg.

 

Dauer: 6 Stunden

Höhenmeter: 1313 Meter

Kilometer: 12,6 Kilometer

 

Parkplatz:

Kostenfreie Parkplätze im Weißenbachtal bei Weißnbach am Attersee (ca. 510 Meter).

 

Einkehrmöglichkeiten:

 

am Weg keine

 

Landschaft:    ********** (10/10)

Kondition:              ****** (6/10)

Anspruch:                 ***** (5/10)


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Aussichtstraum am sonnigen Juni-Morgen: Der Zimnitz (1745 Meter).

Im scheinbar verlassenen Weißenbachtal beginnt meine Tour an diesem warmen Morgen um 4.45 Uhr. Mit Online-Karten bewaffnet mache ich alsbald den Steig aus, der mich in Richtung Zimnitz führen wird. 

Am Anfang geht es seicht dahin und wird immer steiler.

Am Dürrenwei´ßenbach komme ich schnell der Jagdhütte näher.

 

Die Dürrenweißenbachjagdhütte (985 m). Einsamkeit pur.

Gleich dahinter mache ich mich daran, die direkte Linie oberhalb des Wilden Grabens zu wählen. Steigspuren sind vorhanden, die Linie ist aber ohnedies eine logische.

Das erste Sonnenlicht kurz nach 5.30 Uhr.

Nun mit "Beleuchtung" durch den herrlichen Wald flott bergauf.

Im Schlussteil wird es steiler, daher gibt das Gelände auch die ersten Fernblicke zum Attersee frei.

Überraschenderweise sind die letzten gut 150 Höhenmeter mit rosaroten Punkten markiert. Auch gut so, denn nun ist es ein wenig zum Kraxeln (T3+).

Hier dürften bei der Skitour, die hier verlaufen soll, auch so manche Probleme auftauchen.

Dann bin ich auch schon oben auf den Steineren Mandln (1413 m). Der Zimnitz zeigt sich nordseitig noch winterlich.

Herrlicher Ausblick in der Stille dieser Traumgegend.

Noch schnell runter zur Leonsbergalm und dann ran an den Speck.

Die Leonsbergalm (1377 m) liegt ruhig und einsam da.

Nun also wieder im beschilderten Wandergebiet.

Schafberg und Spinnerin dominieren das Panorama.

Zwischen Trattspitz und Leonsberg genieße ich Panorama und Sonnenstrahlen.

Da rauf geht es nun schon nahezu schneefrei und wenig schwierig dahin.

Atemberaubender Ausblick in Richtung Dachstein.

Flotter Schlussabschnitt.

Blick über das Weißenbachtal zum Höllengebirge und dem Eibenberg.

Im Nordwesten der Attersee.

Blick zurück auf den letzten Abschnitt.

Der Zimnitz (1745 m) ist erreicht, nun heißt es genießen.

Vor dem Dachstein zeichnet sich der Aufstiegsweg von Bad Ischl über den Gartenzinken und Mitterzinken ab.

Bad Ischl, dahinter der Dachstein.

Im Westen der Salzburger Teil des Wolfgangsee mit Schafberg und Vormauerstein.

Breitenberg und dahinter der Schober im Nordwesten.

Der Attersee neben dem Brunnkogel und der Hochplettspitze.

Das große Gipfelkreuz am Leonsberg nun mit Blick nach Osten.

Und ein letzter Blick noch nach Südosten.

Dann heißt es auch schon wieder Abschied nehmen und retour in Richtung Weißenbach - der Wanderweg würde direkt zum Attersee führen.

Grün soweit das Auge reicht am Abstiegsweg.

 

Vorbei an der Leonsbergalm.

 

Hinab zur Dürrenweißenbachütte auf dem Steig, den ich zum Aufstieg gewählt habe.

 

Und nun im gleißenden Sonnenschein wieder hinaus zum Weißenbachtal. Der Zimnitz ist ein Schmuckstück in den Salzkammergut-Bergen und gerade von dieser Seite aus ein absolutes Highlight. Die Aussicht lässt kaum Wünsche offen - und dabei wirkt die Gegend wie ein verlassenes Eckerl. Ein lohnendes Vergnügen. 

 



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