Neunerkogel, Familienwanderung

2640 Meter

Stubaier Alpen

14. September 2020

Autor: Roman

 

Beschreibung:

Mit Kindertrage ausgestattet kann es auch einmal etwas "höher" hinausgehen - dafür eignet sich der Neunerkogel (2640 Meter) geradezu ideal. Denn der Startpunkt ist mit dem Kühtai (2020 m) einer der höchstgelegenen Ski-Orte Österreichs. Von dort aus führt ein schöner Steig hinauf zum schönen Finstertaler Speicher (2335 Meter), ehe der Pfad zur Neunerspitze abzweigt. Von dem Gipfel der Stubaier Alpen lässt sich die ganze Gegend erkunden - und das mit einem knackigen, aber nicht übermäßig schwierigen Aufstieg zum Gipfel. Retour geht es über die Drei-Seen-Hütte.

 

Schwierigkeit: mittel schwierig (markiert/T3)

Von Kühtai aus über wenige schwierige Steige hinauf zum Finstertaler Speicher - steilerer, aber nur mittel schwierig (T3) - Abstieg zum Finstertaler Speicher - Weiterweg zur Drei-Seen-Hütte und Abstieg einfach (T1).

 

Dauer: 3,5 Stunden

Höhenmeter: 701 Meter

Kilometer: 7,3 Kilometer

 

Parkplatz:

Kostenfreie Parkplätze in Kühtai im Sellraintal (ca. 2000 m).

 

Einkehrmöglichkeiten:

Drei-Seen-Hütte (2334 m)

 

Landschaft:    ******** (8/10)

Kondition:              **** (4/10)

Anspruch:               **** (4/10)


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An einem schönen September-Tag am Neunerkogel (2638 Meter).

Am frühen Vormittag ist es am Startpunkt Kühtai (2020 m) noch etwas kühler. Die Kindertrage ist geschultert, der Weg liegt glasklar vor mir - und der Silzer Weiler mit seinem im Sommer so ruhigen Zentrum hinter mir.  

Im Westen erstrahlt das Zwölferköpfl schon in der Sonne.

 

Entlang des Finsterbachs zieht sich der Weg hinauf zum Finstertaler Speicher mit der großen Staumauer.

Pirchkogel zur linken, Irzwände zur rechten Seite.

Der Steig ist anfangs flach und dient als gute Aufwärmübung für den steileren Part.

Der Rietzer Grieskogel türmt sich im Osten auf. 

Die asphaltierte Fahrstraße lässt sich auch gut mit dem Rad erklimmen.

Es geht jetzt flott dahin, hier zeigt sich auch schon der Neunerkogel.

Das Faltegartenkögele zeigt sich links vor dem Simmering.

Am Finstertaler Speicher (2335 m) angelangt zeigt sich wenig Wasser und ein grandioser Zwölferkogel.

Da geht es noch rauf. 

Die Aussicht wird am Weg hinauf immer schöner.

Ob das im Winter hier auch gut geht?

Das Gelände wird mit dem ein oder anderen Absatz steiler.

Ganz oben ist dann mehr und mehr Vorsicht gefragt (T3).

Und dann sind wir zwei auch schon oben: Der Neunerkogel (2640 Meter) mit dem Längentaler Speicher und dem Tschirgant dahinter.

Die schroffen Sellrainer Berge mit der Kraspesspitze im Süden.

Pockkogel und Gaiskogel im Osten, zwei schöne Zacken rund um das Kühtai.

Blick hinab zur Drei-Seen-Hütte und dem Plenderlessee sowie dem Seejoch.

 

Nach kurzer Rast machen wir uns auch schon an den Abstieg zum Finstertaler Speicher.

 

Auf der Forststaße geht es vorbei an einem der schönen Plenderlesseen weiter in Richtung Drei-Seen-Lift, der den Abstieg auch verkürzen würde.

 

Blick zurück zum Sulzkogel.

 

Die Drei-Seen-Hütte (2334 m) hat noch geöffnet für eine Einkehr.

 

Mit Pirchkogel im Fokus marschiere ich auf dem kleinen Wanderweg entlang der Abfahrt zurück nach Kühtai.

 

Und so endet die kleine Rundtour auch schon bald wieder im nun sonnigen Kühtai. Die Kraxen-Tour auf die Neunerspitze führt trotz relativ kurzem Abstieg in schöne höhere Gefilde und das gepaart mit prächtiger Aussicht. Ein lohnender Ausflug.

 



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