Peilspitze - Blaser - Weiße Wand

2392 Meter

Stubaier Alpen

6. August 2018

Autor: Roman

 

Beschreibung:

Immer wieder schön, immer wieder beeindruckend - beliebt und dennoch stets irgendwie verlassen: Die Rundtour von der Ochsenalm (1558 Meter) über die Peilspitze (2392 m) und den Blaser (2241 m) zur Weißen Wand (1830 m) zeigt sich als prachtvolle Morgentour in den Stubaier Alpen. Dabei wechselt das Gelände von flachen Wiesen zu kantigen Felswelten und schmalen Latschengassen - und zeigt damit das Gesicht der Gegend rund um die Serles in passender Art und Weise.

 

Schwierigkeit: mittel schwierig (markiert und versichert/T3+)

Vom Parkplatz in der Nähe der Ochsenalm einfach zum Kalbenjoch (2225 m) - Aufstieg zur Peilspitze versichert und schwieriger (T3+) - Abstieg und Weiterweg zum Blaser einfach (T2) - Übergang zur Weißen Wand versichert (T3+) - Abstieg einfach (T2).

 

Dauer: 5 Stunden

Höhenmeter: 1053 Meter

Kilometer: 10,7 Kilometer

 

Parkplatz:

Kostenfreie Parkplätze in der Nähe der Matreier Ochsenalm (ca. 1510 m) - Zufahrt auf der Mautstraße gebührenpflichtig (5 Euro pro Fahrt).

 

Einkehrmöglichkeiten:

Blaserhütte (2176 m)

 

Landschaft:    ********* (9/10)

Kondition:              ***** (5/10)

Anspruch:                 **** (4/10)


Download
gpx-Datei Peilspitze - Blaser - Weiße Wand
Peilspitze - Blaser.gpx
GPS eXchange Datei 176.7 KB



Die Peilspitze (2392 Meter) an einem frühen August-Morgen.

Gut zum Warm werden: Vom Start am Parkplatz in der Nähe der Ochsenalm weg führt mein Pfad durch die Matreier Grube in Richtung Peilspitze, die hier links mit ihren bizarren Felstürmen zu sehen ist.

Die feuchte Sommerluft sorgt für eine herrliche Morgenstimmung über dem Mislkopf und dem Morgenköpfl.

Mit der Serles als stetem Blickfang mache ich rasch Höhenmeter.

 

Die Matreier Grube mit ihrem flachen Teil - ganz hinten das Kalbenjoch (2225 Meter) vor der Kesselspitze.

Für solch eine Stimmung muss der Wecker um 5 Uhr läuten - früher Lohn der Mühen.

Im Westen zeigt sich die Lämpermahdspitze mit ihren steilen Schotterhängen.

Der zerklüftete Kamm der Peilspitze - der Zacken in der Bildmitte ist der höchste Punkt.

Blick hinab auf das Kalbenjoch - bis hierher war es einfach, nun wird es ein wenig schwieriger.

Ab zur Peilspitze - das Gipfelkreuz ist weithin gut zu sehen.

Einige Murenabgänge machen den Weg mitunter schmaler.

Seilversicherungen helfen beim Aufstieg.

Die schwierigste Stelle der Tour (T3+) - die Schuttunterlage macht das Gelände rutschig.

Die schwierigeren Stellen erstrecken sich über wenige Meter - jetzt ab zum Gipfel.

Und oben: die Peilspitze (2392 m) mit ihrem berühmten Nachbarn, die Serles.

Morgendunst über dem Wipptal.

Zerknirschter Blick - ohne Kaffee und Frühstück bin ich etwas zerblättert.

Also peile ich von der Peilspitze die Blaserhütte an, die hier unterhalb des Blasers zu sehen ist.

Im Süden zeigen sich hinter dem Nösslachjoch-Kamm Wolfendorn und Rollspitze.

Oberhalb der Lawinenverbauungen geht's runter von der Peilspitze.

Auf zur Blaserhütte - zum Blaser selbst sind es nur mehr gut 130 Höhenmeter.

Regent im Süden: Der Pflerscher Tribulaun mit dem Gschnitzer Tribulaun und der Schwarzen Wand.

Endlich Frühstück: Die urige und sehr schöne Blaserhütte (2176 m).

Blick hinüber zu Hammerspitze und Kirchdachspitze - hinten zeigt sich der Habicht.

Der Blaser (2241 Meter), den wir schon als Mountainbike-Tour beschrieben haben. Ich bin immer wieder sehr gerne hier.

Tolles Panorama im Süden.

Unbeschildert, aber markiert halte ich mich nun direkt hinab vom Blaser Richtung Weiße Wand, die vorne als kleine Graskuppe zu sehen ist.

Das Gelände ist anfangs kurz schroffer, aber mit einem Tau versichert (T3+).

Im Laufschritt genieße ich den prächtigen Weg.

Blick zurück auf den felsigen Abschnitt. Eine ungewohnt raue Seite des Blaser.

Nun im einfachen Gelände (T2) weiter durch die Latschen in Richtung Weiße Wand.

Durch teils enge Latschengassen führt der Weg weiter - hier zeigt sich im Hintergrund der Patscherkofel, rechts davon die Viggarspitze.

Nettes Aussichtsplatzerl mit Bank: Die Weiße Wand (1830 m).

Blick zurück zum Weg vom Blaser.

 

Über einen wenig fordernden Steig (T2) mache ich mich an den Abstieg.

 

Ab durch die Mitte: Auf gut 1700 Metern verlasse ich den Weg und halte mich auf Steigspuren in direkter Linie in Richtung der Forststraße.

 

Und auf dieser Forststraße geht es dann pünktlich um 8 Uhr zurück zum Parkplatz. Ein schöner Morgenausflug in einer für mich immer wieder aufs Neue reizvollen Gegend.

 



Kommentar schreiben

Kommentare: 0