Mountainbike-Tour Patscherkofel

2246 Meter

Tuxer Alpen

10. Mai 2018

Autor: Roman

 

Beschreibung:

Es gibt sie, die ruhigen Zeiten auf einem so beliebten Berg wie dem Patscherkofel (2246 Meter). Im Mai setzt der Seilbahnbetrieb zur Revision aus - der Hausberg der Innsbrucker (einer von mehreren) ist dann fast schon gespenstisch ruhig. Mit dem Mountainbike ist die Nordwest-Warte der Tuxer Alpen bis ganz zum Gipfel fahrbar - über die Aussicht auf diesem wunderschönen Busen der Berglandschaft lässt sich trotz dem nahen Skigebiet nicht streiten. Ein viel besuchter und viel geliebter Berg.

 

Die ruhige Trailrun-Route des Patscherkofel haben wir bereits beschrieben.

 

Schwierigkeitsgrad Mountainbike-Tour: einfach (S1), teils steilere Forststraßen

Von Patsch weg mit einigen kurzen steilen Passagen vorbei an der Patscher Alm (1694 m) in Richtung Hochmahdalm (1908 m) und Patscherkofel Schutzhaus (1960 m). Die MTB-Route wird ab ca. 1800 m ruppiger, ab dem Schutzhaus meist relativ flach zum Gipfel.

 

Info Mai 2018: Aufgrund von Bauarbeiten ist die Mountainbike-Strecke offiziell nur an Feiertagen und baustellen Tagen benutzbar.

 

Dauer: 4 Stunden

Strecke: 23,4 Kilometer

Höhenmeter: 1227 Meter

 

Parkplatz:

Kostenfreie Parkplätze in Patsch in der Nähe des Grünwalder Hofs (ca. 1030 m).

 

Einkehrmöglichkeiten:

Patscher Alm (1694 m)

Hochmahdalm (1908 m) - derzeit Umbau (Stand Mai 2018)

Patscherkofel Schutzhaus (1960 m)

Patscherkofel Gipfelstube (2246 m)

 

Landschaft:     ********** (10/10)

Kondition:               ****** (6/10)

Anspruch:                     **** (4/10)


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Mountainbike-Tour Patscherkofel
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Das Mountainbike am Patscherkofel (2246 Meter), den Blick auf Innsbruck.

 

Von den Parkplätzen am Grünwalder Hof weg heißt es erst einmal Höhenmeter sammeln ohne viel Aussicht. Das legt sich aber bald.

 

Auf dem Weg zur Patscher Alm lichten sich immer wieder die Wälder. Durch die Schneise hindurch zeigt sich markant die Serles.

 

Die Forststraße ist aufgrund der Bauarbeiten wie eine Fahrstraße top in Schuss.

 

Im Westen leuchten bereits die Mieminger Berge durch - vorne der Hechenberg, dahinter Kleiner und Großer Solstein sowie am Wolkenrand die Hohe Warte.

 

Der Weiterweg zur Hochmahdalm ist anfangs flach, am Ende dann schön steil.

 

Immer wieder ein tolles Fotomotiv: Die Patscher Alm, dahinter das Karwendel.

 

Die Weitblicke auf dieser Mountainbike-Tour sind wirklich vom Feinsten - links der Serles zeigt sich der Blaser, den wir erst vor wenigen Tagen besucht haben.

 

Kurz vor der Hochmahdalm steilt's dann ein wenig auf.

 

Die Labestation beim Marienbrünnl kommt genau richtig.

 

Schlusssprint vor der Alm.

 

Angelangt an der Hochmahdalm (1908 m), die wegen Revision geschlossen war.

 

Danach ist es nicht mehr wirklich weit, die Straße ist ein wenig ruppiger, aber in Summe sehr gut fahrbar.

 

Schon angesprochen: Im Mai 2018 ist die MTB-Route aufgrund der Bauarbeiten an der Seilbahn nur an Feiertagen offiziell geöffnet.

 

Vorbei an der Bergstation und dem bewirtschafteten Schutzhaus.

 

Vom Schutzhaus weg warten knapp 300 Höhenmeter mit einer grandiosen Aussicht.

 

Im Süden zeigt sich die Nordseite des Morgenkogel noch mit Schneeresten. Links der Kamm vom Glungezer zur Kreuzspitze - ganz links die Viggarspitze.

 

Bis auf einen (E-)Bike-Kollegen bin ich mit dieser Aussicht auf das Karwendel heute Morgen alleine auf der Strecke unterwegs.

 

Alles schneefrei - letzte Reste gibt's neben der Strecke. Die letzte Kurve vor dem Ziel.

 

Blick hinab auf Innsbruck und Inntal - das Wetter hält besser als angesagt.

 

Mit Bike am Patscherkofel (2246 Meter) - immer wieder einen Ausflug wert.

 

Direkt am Gipfel steht die kleine, aber feine Gipfelstube - dahinter zeigen sich Seeblesspitze und Pfoner Kreuzjöchl.

 

Im Osten sieht das Wetter besser aus - das war so angekündigt. Auch Kellerjoch und Kuhmesser (rechts) sind bereits wieder mit Laufschuhen gut machbar.

 

Mit prächtigem Blick in das Stubaital mit dem Zuckerhütl am Talende rausche ich dann wieder talwärts.

 

Im Süden stauen sich die dunklen Wolken direkt über der Rollspitze. Geradeaus ist auch der Bentlstein bereits wieder gut schneefrei zu erblicken  - links davon lugt die nordseitig noch schneereiche Schafseitenspitze unten den Wolken hervor.

 

Danach verabschiede ich mich auf den Wiesen der Patscher Alm langsam von der großartigen Aussicht. Der Patscherkofel, einer unserer Hausberge. Mehr brauche ich wohl nicht mehr zu sagen. 



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